Das FBI hat vor einer zunehmenden Cyberbedrohung gewarnt und die NFT -Community vor Betrügern eingeschüchtert. Diese Kriminellen geben sich als echte NFT-Entwickler aus und kapern oder imitieren deren Social-Media-Konten, um ihre Opfer zu betrügen. Diese betrügerische Taktik besteht darin, fiktive NFT-Veröffentlichungen zu bewerben und durch Formulierungen wie „limitiertes Angebot“ ein Gefühl der Dringlichkeit zu erzeugen. Die Aktionen werden als „Überraschung“ oder unerwartete Neuauflage vermarktet.
Weit verbreitete Betrugsmethoden: Gefälschte Websites und Kontoduplizierung
In detaillierten Beschreibungen des FBI vom 4. August wird erläutert, dass Cyberkriminelle Phishing-Links nutzen, um Opfer auf gefälschte Webseiten zu locken, die legitimen NFT-Projektplattformen täuschend ähnlich sehen. Die ahnungslosen Opfer, die glauben, ihre Wallets mit einer vertrauenswürdigen Plattform zu verbinden, verlinken unwissentlich auf betrügerische Smart Contracts trac Dadurch werden ihre Gelder und NFTs von den Kriminellen abgezweigt. Anschließend werden die gestohlenen Vermögenswerte häufig über verschiedene Kryptowährungs-Mixer und -Börsen gewaschen, was trac ihres Verbleibs erschwert.
Ein besorgniserregender Vorfalldent von dem X-Nutzer (ehemals Twitter) StockEd aufgedeckt wurde, verdeutlicht die Schwere der Situation. StockEd schilderte detailliert, wie er um NFTs im Wert von über 300.000 US-Dollar betrogen wurde, ohne seine Wallet zu verknüpfen. Der Betrug ereignete sich lediglich durch Klicken auf eine betrügerische Website, die den LooksRare-NFT-Marktplatz imitierte.
Ich hab geklickt, das sieht selten aus, und jetzt sind über 300.000 NFTs weg.
— StockEd (@robbyhammz) 5. August 2023
Ich hab meine Wallet nicht verbunden.
Scheiß auf NFTs,
ich hab die Schnauze voll! pic.twitter.com/3DdPG5I82c
Noch alarmierender ist, dass diese betrügerische Website als bezahlte Anzeige ganz oben in den Google-Suchergebnissen erschien. Die beunruhigende Präsenz solcher betrügerischen Seiten verdeutlicht eine erhebliche Herausforderung, der sich die Suchmaschinenriesen bisher nicht ausreichend gestellt haben.
Die Betrugsbekämpfungsorganisation Scam Sniffer von Web3 deckte einen weiteren schwerwiegenden Vorfall auf, bei dem eine Person durch einen Phishing-Link Vermögenswerte im Wert von 446.000 US-Dollar, darunter Bitcoin , Ether und PEPE, verlor. Dieser Cyberangriff wurde einer sogenannten „Pink Drainer“-Adresse zugeordnet. Erschwerend kommt hinzu, dass bestimmte Konten wie Avalanche Airdrop- verbreiteten .
Wesentliche Sicherheitsvorkehrungen für die NFT-Community
Angesichts der Komplexität dieser Cyberbedrohungen hat das FBI proaktiv Richtlinien herausgegeben, um die NFT-Community beim Schutz ihrer Vermögenswerte zu unterstützen. Zentraler Bestandteil dieser Empfehlungen ist das Prinzip der Wachsamkeit: Unvorhergesehene Angebote, wie beispielsweise unerwartete NFT-Veröffentlichungen, sollten stets recherchiert und überprüft werden. Das FBI rät Nutzern, Social-Media-Konten, die solche Angebote bewerben, sorgfältig zu prüfen und auf Unstimmigkeiten in der Kontohistorie, Rechtschreibfehler und andere Anzeichen für ein betrügerisches Konto zu achten. Bei Websites, die Wallet-Verbindungen anfordern, ist es zudem unerlässlich, URLs sorgfältig auf Anomalien zu prüfen, um die Legitimität der Website sicherzustellen.
Darüber hinaus ruft das FBI alle, die mit solchen Betrugsmaschen in Berührung kommen oder ihnen zum Opfer fallen, dazu auf, diesedentumgehend dem FBI Internet Crime Complaint Center zu melden. Durch die Verwendung bestimmter Schlüsselwörter wie „NFTHack“ können Opfer wertvolle Informationen liefern, die dazu beitragen, diesen besorgniserregenden Trend der Cyberkriminalität einzudämmen.
Angesichts der zuvor genanntendentund Warnungen ist es für Mitglieder der NFT-Community und der gesamten Krypto-Community unerlässlich, stets vorsichtig und gut informiert zu sein, um die Sicherheit ihrer hart verdienten Vermögenswerte zu gewährleisten.
FBI warnt vor Cyberbetrug im Zusammenhang mit NFTs