Facebook und Google könnten ins Visier der Behörden geraten, da offiziell Kartellverfahren gegen sie eingeleitet wurden. Die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James bestätigte, dass eines der beiden Unternehmen überprüft wird.
Der wahrscheinlichste Kandidat ist Facebook. Die Einleitung der Ermittlungen wurde von der New Yorker Generalstaatsanwältin bestätigt. In einer veröffentlichten Erklärung betonte sie, dass selbst die ehrgeizigsten Unternehmen sich dem Gesetz beugen und Verantwortung für die Menschen übernehmen müssen, denen sie ihre Produkte anbieten.
Sie sagte, es sei ihr eine Ehre, eine solche Koalition bei der Untersuchung darüber leiten zu dürfen, ob Facebook den Wettbewerb behindert. Darüber hinaus soll die Untersuchung bestätigen, ob Facebook seinen Nutzern durch die Gefährdung ihrer Daten schadet.
Anschließend erläuterte sie ihre Ziele und erklärte, dass das Ermittlungsteam alle verfügbaren Ressourcen nutzen werde, um Facebooks Vorgehen zu beurteilen. Im Mittelpunkt ihrer Untersuchung standen die Fragen, ob Facebook Daten gefährdet, die Werbepreise erhöht oder die Wahlmöglichkeiten der Verbraucher eingeschränkt habe.
Dem New Yorker Generalstaatsanwalt werden Anwälte aus verschiedenen anderen Bundesstaaten und dem District of Columbia beitreten.
Libra ist nicht das Einzige, was Facebooks Ruf schadet.
Es ist nicht das erste Mal, dass Facebook von der Regierung untersucht wird. Das Unternehmen war bereits in verschiedene Skandale verwickelt, darunter der Cambridge-Analytica- Skandal. Erst kürzlich wurde Facebook vorgeworfen, die Mobiltelefonnummern von über 419 Millionen Nutzern weitergegeben zu haben.
Libras Verbindung zu Facebooks Untersuchung
Das Problem ist nun jedoch deutlich gravierender, da sich Gesetzgeber von der eigenen Kryptowährung bedroht fühlen. Regulierungsbehörden in den USA und in ganz Europa stehen Libra kritisch gegenüber. Viele sehen darin eine Gefahr für das globale Finanzwesen, während andere der Ansicht sind, Facebook solle keinen Zugriff mehr auf Nutzerdaten erhalten.
Libra-Starts scharf kritisierten Sie forderten Facebook auf, seine überambitionierten Pläne zu zügeln, da das Unternehmen bereits mit zahlreichen Problemen seiner Social-Media-Plattform zu kämpfen hat.
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