Einem aktuellen Umfragebericht zufolge wird Facebooks Stablecoin Libra voraussichtlich nicht die breite Akzeptanz in der Öffentlichkeit finden, die man ursprünglich erwartet hatte, angesichts der riesigen Nutzerbasis von über eineinhalb Milliarden (1,7 Milliarden) Nutzern, die der Social-Media-Riese bereits nutzt.
Die Vorstellung von Libra und des dazugehörigen Whitepapers hat die Aufsichtsbehörden überall, insbesondere in den USA und der Europäischen Union, dazu veranlasst, Facebook aufzufordern, die Entwicklungen zurückzustellen, bis die Regulierungsbehörden die Auswirkungen von Libra vollständig untersucht haben.
Die Studie befragte rund 600 Personen und kam zu dem Ergebnis, dass 4 von 5 Befragten Zweifel oder große Zweifel am Kauf von virtueller Währung hatten.
Dies liegt an den zunehmenden Bedenken hinsichtlich Facebooks schlechtem Ruf in Bezug auf dent und Kundendaten. Darüber hinaus gaben die Studienleiter an, dass 45 % der Befragten kein Vertrauen in Facebook hätten. Die Befragten fügten hinzu, dass sie bereits eine mobile Geldbörse mit Kryptowährungen nutzten und Libra daher nicht benötigten.
Der Bericht stellte ferner fest, dass Libra ohne erhebliche Netzwerkeffekte die derzeitigen cashZahlungssysteme in naher Zukunft nicht effektiv ersetzen kann.
Der Bericht zeigt außerdem, dass die Nutzer von Libra in zwei Gruppentracwaren: 12 Prozent wollten es für Waren/Dienstleistungen nutzen, 14 Prozent wollten es für Geldtransfers nutzen, während 15 Prozent beides wollten.
Laut einem Tweet von Michael Arrington, einem der Mitbegründer von TechCrunch, hat die Autorisierung von Libra kritische Fragen hinsichtlich ihrer Dezentralisierung aufgeworfen
Soweit ich weiß, hat keiner der Libra-Partner über eine Absichtserklärung hinaus etwas unterzeichnet, und keiner hat die 10 Millionen Dollar gezahlt. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die Sache entwickelt, wenn die Regierungen ihre Machtposition ausbauen.
— Michael Arrington 🏴☠️ (@arrington) 2. Juli 2019
Facebook Libra lehnte Umfrage ab