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EZB veröffentlicht ersten Fortschrittsbericht zur CBDC-Entwicklung

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EZB veröffentlicht ersten Fortschrittsbericht zur CBDC-EntwicklungChristine Lagarde, dent der Europäischen Zentralbank (New York Times)

In diesem Beitrag:

  • Der erste Fortschrittsbericht der EZB zum digitalen Euro konzentriert sich auf den Datenschutz und umfasst Maßnahmen wie Pseudonymisierung und Verschlüsselung zum Schutz der Benutzer.
  • Eine Offline-Funktion für den digitalen Euro wird Transaktionen ohne Internet ermöglichen und soll cash Privatsphäre und Bequemlichkeit nachahmen.
  • Die EZB arbeitet an Haltelimits und der Integration mit Geschäftsbankkonten, um Finanzstabilität und Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren ersten Fortschrittsbericht zur Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) veröffentlicht. Das Update vom 24. Juni unterstreicht die Bemühungen der EZB, ein sicheres, privates und effizientes digitales Zahlungssystem zu schaffen.

Die EZB erklärt, dass sie sich dazu verpflichtet hat, die höchsten Datenschutzstandards für digitale Euro-Transaktionen online und offline zu gewährleisten. Der Bericht betonte die Bedeutung von Pseudonymisierung, Hashing-Funktionen und Verschlüsselungsfunktionen, um Benutzer vor trac ihrer Transaktionen zu schützen.

EZB veröffentlicht ersten Fortschrittsbericht zur CBDC-Entwicklung
Quelle: EZB

Diese Maßnahmen zielen darauf ab, digitale Zahlungen genauso privat zu machen wie cash und so ein Maß an Anonymität zu gewährleisten, das den meisten digitalen Zahlungslösungen derzeit fehlt.

Bei Offline-Transaktionen sind persönliche Transaktionsdaten nur dem Zahler und dem Zahlungsempfänger bekannt, ohne dass Zahlungsdienstleister, das Eurosystem oder unterstützende Dienstleister eingreifen. Dieser Ansatz stellt sicher, dass Benutzer das gleiche Maß an Privatsphäre enj können wie bei physischem cash .

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Die EZB verspricht noch höhere Datenschutzstandards für Online-Transaktionen und nutzt fortschrittliche Technologien, um zu verhindern, dass Transaktionen direkt mit bestimmten Benutzern verknüpft werden.

Zahlungsdienstleister erhalten nur Zugriff auf die personenbezogenen Daten, die zur Einhaltung von EU-Gesetzen, beispielsweise den Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche, erforderlich sind. Jede Nutzung personenbezogener Daten zu kommerziellen Zwecken bedarf der ausdrücklichen Einwilligung des Nutzers.

Als Emittent und Zahlungsinfrastrukturanbieter für den digitalen Euro wird die EZB von dent Datenschutzbehörden überwacht, um die Einhaltung der Datenschutzverordnung der Europäischen Union (EUDPR) und der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sicherzustellen.

Offline-Digital-Euro und Haltelimits

Die EZB entwickelt Offline-Funktionalitäten für den digitalen Euro, die es Nutzern ermöglichen, Zahlungen ohne Internetverbindung zu tätigen. Diese Funktion würde direkte Transaktionen zwischen Offline-Geräten wie Mobiltelefonen oder Zahlungskarten ermöglichen.

EZB veröffentlicht ersten Fortschrittsbericht zur CBDC-Entwicklung
EZB-Hauptquartier in Frankfurt, Deutschland. Bildnachweis: Reuters

Darüber hinaus prüft die EZB den möglichen Einsatz batteriebetriebener Smartcards oder nicht-betriebener Smartcards, die über ein Brückengerät kommunizieren.

Die technische Arbeit umfasst Überlegungen zur Bereitstellung von Offline-Funktionalität, zur Finanzierung und Entfinanzierung von Offline-Euro-Geldbörsen sowie zur Durchführung von Kontrollen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Fälschungen.

Nutzer können ihre digitalen Euro-Konten über das Internet oder einen Geldautomaten voraufladen und ihre Mobilgeräte für Offline-Zahlungen nutzen.

Um Finanzstabilität und eine wirksame geldpolitische Transmission zu gewährleisten, hat die EZB mit der Entwicklung einer Methode zur Kalibrierung der Haltegrenzen für digitale Euro begonnen.

Einzelne digitale Euro-Bestände werden nicht vergütet und unterliegen Haltegrenzen. Benutzer können ihre digitalen Euro-Geldbörsen mit Geschäftsbankkonten verknüpfen und so Zahlungen tätigen, ohne ihre digitalen Euro-Geldbörsen vorab mit Guthaben aufzuladen.

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Während die Gesetzgebungsberatungen weitergehen, wird die EZB technisches Fachwissen zur Verfügung stellen, um die Diskussionen zu unterstützen. Dazu gehört die Analyse der Dynamik im Euro-Massenzahlungsmarkt, die Untersuchung der Machbarkeit mehrerer digitaler Euro-Konten pro Benutzer und die Entwicklung einer hochintegrativen und zugänglichen digitalen Euro-App.

Die EZB arbeitet weiterhin mit allen Beteiligten zusammen, um den Erfolg des digitalen Euro-Projekts sicherzustellen, und betont dessen Rolle als gemeinsames europäisches Unterfangen.


Jai Hamid

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