Die EU verhängt gegen Apple eine Geldstrafe von 1,84 Milliarden Euro wegen Verstößen gegen das Kartellrecht im App Store

Die EU verhängt gegen Apple eine Geldstrafe von 1,84 Milliarden Euro wegen Verstößen gegen das Kartellrecht im App Store
- Die EU verhängte gegen Apple eine Geldstrafe von 1,84 Milliarden Euro wegen Wettbewerbsbeschränkung auf dem Markt für Musikstreaming durch seine App-Store-Richtlinien.
- Diese Strafe, die auf eine Beschwerde von Spotify aus dem Jahr 2019 zurückgeht, ist die erste Geldstrafe für Apple wegen Verstoßes gegen EU-Vorschriften.
- Apple beabsichtigt, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen, was nach der Bekanntgabe zu einem Kursrückgang der Aktie um 3,2 % führte.
Die Europäische Union hat Apple (NASDAQ: AAPL) wegen Wettbewerbsbeschränkung im Musikstreaming-Markt durch seine App-Store-Richtlinien mit einer Geldstrafe von 1,84 Milliarden Euro (2 Milliarden US-Dollar) belegt. Dies ist das erste Mal, dass Apple wegen eines Verstoßes gegen EU-Recht bestraft wurde. Die Strafe ist eine Reaktion auf Praktiken, die Konkurrenten, insbesondere Spotify, daran hinderten, Nutzern alternative Zahlungsmethoden außerhalb des App Stores anzubieten.
Diese Entscheidung der Europäischen Kommission folgt einer Beschwerde von Spotify aus dem Jahr 2019, in der Apple wettbewerbswidriges Verhalten vorgeworfen wurde. Die Untersuchung der Kommission kam zu dem Schluss, dass Apples Vorgehen unfaire Handelsbedingungen schuf, indem es Entwickler daran hinderte, Nutzer über günstigere Abonnementoptionen außerhalb seines Ökosystems zu informieren.
Die EU-Wettbewerbskommissarin Margarethe Vestager erläuterte, dass die Geldbuße eine Grundstrafe von 40 Millionen Euro – quasi ein „Parkticket“ für Apple – sowie weitere 1,8 Milliarden Euro zur Abschreckung ähnlicher Verstöße in der Zukunft umfasst. Diese Gesamtstrafe entspricht 0,5 % des weltweiten Umsatzes von Apple und verdeutlicht das Ausmaß der EU-Maßnahmen gegen den Technologiekonzern.
Apples Antwort
Apple hat angekündigt, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Diese wird vom Gericht der Europäischen Union in Luxemburg, dem zweithöchsten Gericht Europas, geprüft. Das Berufungsverfahren dürfte sich über mehrere Jahre erstrecken. In der Zwischenzeit fiel die Apple-Aktie nach Bekanntgabe der Geldstrafe um 3,2 % auf 173,88 US-Dollar.
Die Maßnahme der EU ist Teil umfassenderer Bemühungen, die Marktmacht großer Technologiekonzerne zu regulieren und fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Die gegen Apple verhängte Strafe ist die dritthöchste Kartellstrafe, die die EU je verhängt hat, und unterstreicht den starken Fokus der Regulierungsbehörden auf die Geschäftspraktiken großer Technologieunternehmen.
Die klügsten Köpfe der Krypto-Szene lesen bereits unseren Newsletter. Möchten Sie auch dabei sein? Dann schließen Sie sich ihnen an.
Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Damilola Lawrence
Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.
CRASH-KURS
- Mit welchen Kryptowährungen kann man Geld verdienen?
- Wie Sie Ihre Sicherheit mit einer digitalen Geldbörse erhöhen können (und welche sich tatsächlich lohnen)
- Wenig bekannte Anlagestrategien, die Profis anwenden
- Wie man mit dem Investieren in Kryptowährungen beginnt (welche Börsen man nutzen sollte, welche Kryptowährung am besten zum Kauf geeignet ist usw.)















