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Die EU-Finanzaufsichtsbehörden führen neue Richtlinien zur Stablecoin-Regulierung ein

TL;DR

  • EU-Regulierungsbehörden arbeiten gemeinsam an Stablecoin-Regeln, um Anleger zu schützen und einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten.
  • Neue Richtlinien der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde und der ESMA konzentrieren sich auf die Lösung von Beschwerden und die Vermeidung systemischer Risiken.
  • Das MiCA-Framework klassifiziert Stablecoins und schreibt strenge Kontrollen für Krypto-Dienstleister vor. Die vollständige Umsetzung wird bis Dezember erwartet.

Um den Regulierungsrahmen für Stablecoins , haben die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) und die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) zusammengearbeitet, um neue Richtlinien einzuführen. Ziel der Finanzaufsichtsbehörden der Europäischen Union (EU) ist es, den Verbraucherschutz und die Marktintegrität bei Kryptowährungen durch den Regulierungsrahmen „Markets in Crypto-Assets“ (MiCA) zu verbessern.

EU-Richtlinien zur Beschwerdelösung

Die neu herausgegebenen Regulatory Technical Standards (RTS) skizzieren Protokolle zur wirksamen Lösung von Beschwerden von Inhabern von Asset Reference Token (ART). Diese Richtlinien beschreiben die Verfahren und Standards, die Stablecoin-Emittenten einhalten müssen, um Beschwerden effizient zu bearbeiten. Das übergeordnete Ziel dieses Rahmenwerks besteht darin, Innovation und fairen Wettbewerb zu fördern und gleichzeitig die Interessen der Einzelhändler zu wahren und die Marktintegrität zu wahren.

Die Entwicklung dieses Regulierungsrahmens für Stablecoins ist das Ergebnis einer umfassenden Zusammenarbeit zwischen der EBA und der ESMA. Zwischen Juli und Oktober 2023 wurden Konsultationen durchgeführt, um Erkenntnisse und Feedback der Stakeholder zu sammeln.  

Der endgültige Rahmen soll bis Ende Juni der Europäischen Kommission zur Genehmigung vorgelegt werden. Nach der Genehmigung werden die Standards einer Prüfung durch das Europäische Parlament und den Europäischen Rat unterzogen, bevor sie im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden.

Gemäß dem MiCA-Regulierungsrahmen werden Stablecoins, die mit mehreren Fiat-Währungen oder anderen Vermögenswerten, einschließlich Kryptowährungen, verknüpft sind, als ARTs klassifiziert. Diese Klassifizierung unterscheidet sie von Stablecoins, die ausschließlich an den Wert einer einzelnen Währung wie Euro oder Dollar gekoppelt sind. Mit der MiCA-Gesetzgebung soll ein umfassender Rahmen für Krypto-Emittenten, Dienstanbieter und Nutzer geschaffen werden, dessen vollständige Umsetzung bis Dezember erwartet wird.

Gewährleistung von Compliance und Verantwortlichkeit

Eine wichtige Bestimmung der MiCA-Gesetzgebung schreibt eine strenge Überprüfung von Aktionären und Vorstandsmitgliedern für Krypto- Asset-Service-Provider (CASPs) vor. Diese Regeln zielen darauf ab, CASPs zu autorisieren und gleichzeitig Kundenvermögen und Handelsaktivitäten zu trennen. Die Vorschriften zielen darauf ab, die mit Plattformen wie FTX verbundenen Risiken zu mindern, indem sie die Vermischung von Kunden- und Unternehmensgeldern verhindern.

Nach dem Zusammenbruch von Terras UST gewann der Drang nach einer verbesserten Aufsicht über Stablecoins an Dynamik, was Bedenken hinsichtlich der systemischen Auswirkungen von Stablecoin-Ausfällen aufkommen ließ. Vor der Einführung des MiCA-Rahmens hatte die EU Stablecoins aktiv überwacht, um potenzielle Risiken und Schwachstellen auf dem Markt zu bewerten.

Voraussichtlicher Zeitplan für die Umsetzung

Während die Einführung der Stablecoin-Verordnung im Sommer geplant ist, wird die vollständige Umsetzung der MiCA-Gesetzgebung bis Dezember erwartet. Die schrittweise Einführung dieser Regulierungsmaßnahmen unterstreicht das Engagement der EU, einen robusten Regulierungsrahmen zu schaffen, der Innovation mit Verbraucherschutz und Marktintegrität in Einklang bringt.

Die Einführung neuer Richtlinien zur Stablecoin-Regulierung durch die EU-Finanzaufsichtsbehörden stellt einen bedeutenden Schritt zur Verbesserung der Transparenz, Rechenschaftspflicht und des Verbraucherschutzes innerhalb des Kryptowährungs-Ökosystems dar. Durch die Nutzung gemeinsamer Anstrengungen und umfassender Rechtsrahmen möchte die EU ein regulatorisches Umfeld schaffen, das Innovation und fairen Wettbewerb begünstigt und gleichzeitig systemische Risiken mindert und die Marktintegrität schützt.

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Ibrahim Abdulaziz

Als leidenschaftlicher Verfechter teilt Ibrahim sein umfangreiches Wissen über Krypto- und Blockchain-Technologie auf ansprechende und informative Weise. Er besucht häufig Orte, an denen sich Influencer für seinen nächsten Newsletter treffen. Seine Vision ist, dass der dezentrale Charakter, die Sicherheitsfunktionen und das Potenzial für finanzielle Inklusion zu einer weit verbreiteten, massiven Krypto-Einführung führen werden.

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