Der Sicherheitsvorfall bei Etana hat den Kundengeldern keinen Schaden zugefügt. Etana Custody bietet Kryptowährungs-Verwahrungsdienstleistungen für Börsen und Institutionen an. Der Datensicherheitsvorfall ereignete sich am 18. April und beruhte darauf, dass ein Dritter sich unbefugten Zugriff auf die Benutzeroberfläche von Etana verschaffte.
Ein Sprecher von Etana stellte klar, dass die Kundengelder sicher sind und es zu keiner illegalen Abzweigung von Nutzergeldern gekommen ist. Es wird jedoch vermutet, dass der Angreifer einige Informationen entwendet hat. Der Sicherheitsverstoß bei Etana ereignete sich inmitten der Lockdowns aufgrund der Coronavirus-Pandemie.
Sicherheitslücke bei Etana: Datenleck bei Nutzern
In einer offiziellen Mitteilung gab das Unternehmen bekannt, dass sich ein unbefugter Dritter Zugang zur Benutzeroberfläche des Etana Custody-Clients verschafft hat. Ein Informationsleck kann nicht ausgeschlossen werden. Kundengelder und Wertpapiere sind jedoch nicht betroffen. Es sind keine technischen Schäden an der Plattform entstanden.
unautorisierten Transaktionen von irgendeinem Benutzerkonto aus durchführen konnte Das interne Sicherheitssystem dent den Angriff und löste Alarm aus. die Etana-Verantwortlichen untersuchen den Vorfall weiter dent
Sensible Daten während des Sicherheitsvorfalls bei Etana sicher
Die Sicherheitslücke bei Etana könnte zur Offenlegung persönlicher Nutzerdaten geführt haben, darunter Identifikationsdaten wie Name, Telefonnummer und Adresse. Das Unternehmen gab jedoch bekannt, dass keine Informationen zu Personalausweis, Führerschein oder Reisepass offengelegt wurden. Laut Etana wurden somit keine hochsensiblen Daten kompromittiert.
Die Kryptobörse Kraken die Dienste von Etana, um ihre Konten aufzuladen. Bislang haben die Händler nicht berichtet, von Etana bezüglich der Sicherheitslücke kontaktiert worden zu sein. Kraken gab jedoch an, keine Unstimmigkeiten bei den Geldern festgestellt zu haben und sich in Kürze mit Etana Custody in Verbindung zu setzen, um weitere Informationen zu erhalten.
BitKeep erstattet 50 % der bei dem massiven Sicherheitsverstoß verlorenen Nutzergelder