Kryptowährungen sind bekannt und geschätzt dafür, die privaten Daten ihrer Nutzer zu schützen. Die Ankündigung des eigenen Tokens von Facebook hat in der Kryptowelt für Aufsehen gesorgt.
Der Mitbegründer von EOS antwortete kürzlich auf einen Tweet, in dem es darum ging, dass Facebook ihnen personalisierte Werbung anzeigt. Der Thread war voll von Tweets verärgerter Nutzer, die sich darüber beschwerten, dass Facebook auf ihre privaten Daten zugreift und ihnen gezielte Werbung einblendet.
Ein Nutzer merkte an, dass die App trotz fehlender Berechtigung in den Geräteeinstellungen weiterhin auf die Daten zugreife, um gezielte Werbung anzuzeigen.
Als Reaktion darauf erklärte der Mitbegründer EOS , dass Facebook die Aktivitäten der Nutzer tracund daher gezielte Werbung einblendet. Er fügte jedoch hinzu, dass diese Werbung den Eindruck erweckt, die Privatsphäre der Nutzer sei verletzt worden
Nach seinem Kommentar beteiligten sich viele weitere Nutzer an der Diskussion, in der einige ihren Ärger über Facebook zum Ausdruck brachten, während andere über die Situation scherzten.
Darüber hinaus diskutierten viele verärgerte Nutzer über die Kryptowährung, die Facebook einführen wird. Ein Nutzer ging sogar so weit, den Facebook Coin als „Spionage-Coin“ zu bezeichnen, der die Daten der Nutzer überwachen und für den die Kunden bezahlen müssten.
Auch viele andere Nachrichtenagenturen berichteten von einer ähnlichen Welle der Empörung unter Krypto-Enthusiasten. Viele verurteilten Facebooks Plan, den eigenen Token in WhatsApp zu integrieren.
Dennoch glauben einige, dass der Token dazu genutzt wird, genauso viele Daten zu sammeln wie eine Kryptobörse. Viele fragen sich jedoch, was das Unternehmen mit diesen Daten anfangen wird. Wird es dann noch gezieltere Werbung schalten?
EOS-Gründer wirft Facebook Coin Diebstahl vor