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Warum Ökonomen mit anhaltend hohen Zinsen der Federal Reserve rechnen

In diesem Beitrag:

  • Akademische Ökonomen gehen davon aus, dass die US-Notenbank die hohen Zinssätze länger beibehalten wird, als die Märkte und Zentralbanker prognostizieren.
  • Die Ökonomen sind sich einig, dass die Fed in diesem Jahr voraussichtlich zwei oder weniger Zinssenkungen vornehmen wird.
  • Die hohe Inflation und dietronWirtschaftsdaten, wie beispielsweise die Werte des Verbraucherpreisindex und des Erzeugerpreisindex, machen es der Fed schwer, eine baldige Zinssenkung zu rechtfertigen.

Es heißt, die US-Notenbank (Fed) habe sich mit ihren hohen Zinsen in eine Sackgasse manövriert, die sie wohl kaum so schnell senken kann. Das ist keine wilde Spekulation von Börsenpestlern, sondern die fundierte Meinung von Wirtschaftswissenschaftlern, die die Lage genau beobachten. Laut einer Umfrage der Financial Times in Zusammenarbeit mit der Chicago Booth School of Business geht eine überwältigende Mehrheit davon aus, dass die Fed die Zinsen in diesem Jahr höchstens ein- oder zweimal senken wird. Sie setzen darauf, dass die Fed Schwierigkeiten haben wird, die Inflation einzudämmen, ohne die Wirtschaft zusammenbrechen zu lassen – ein Balanceakt auf dem Drahtseil.

Die hartnäckige letzte Meile

Wer auf baldige Zinssenkungen gehofft hatte, muss sich nun auf eine Enttäuschung einstellen. Die Finanzmärkte, diese ewigen Optimisten, träumten von drei Zinssenkungen in diesem Jahr, die erste davon im Juni oder Juli. Doch die Fed signalisiert in ihrer unendlichen Weisheit einen späteren Start. Warum? Weil sich die Inflation als hartnäckiger erweist als erwartet. Ökonomen in der Umfrage gehen eher von September als Zeitpunkt der ersten Zinssenkung aus. Wer also bei seinen Hypotheken- oder Kreditkartenzinsen ein paar Euro sparen möchte, muss sich wohl noch etwas gedulden.

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Diese ganze Angelegenheit bereitet der Biden-Regierung erhebliche Kopfschmerzen. Sie hatte gehofft, die Kreditkosten auf das Niveau vor der Pandemie senken zu können, um die Wähler vor den Wahlen im November angesichts der horrenden Hypothekenzinsen zu beruhigen. Trotz aller Bemühungen, darunter Steuervergünstigungen und wohlklingende Versprechen an potenzielle Hauskäufer, wären niedrigere Zinsen der entscheidende Faktor. Doch Politik und Wirtschaft sind bekanntlich schwer zu vereinbaren, und der Zeitpunkt für Zinssenkungen in einem Wahljahr ist ein heikles Unterfangen.

Ein Balanceakt epischen Ausmaßes

Auf der einen Seite haben wir den Fed-Chef Jerome Powell und sein Team, die unbedingt die Zinsen senken wollen, aber in einer Zwickmühle stecken. Sie balancieren auf einem schmalen Grat und versuchen, die Inflation zu bekämpfen, ohne die Wirtschaft in eine Abwärtsspirale zu stürzen. Es ist, als würde man versuchen, eine Bombe mit einer Zange und einem Kaugummipapier zu entschärfen. Sie haben die Zinsen in der Vergangenheit elfmal angehoben, was einer Fahrt mit dem Aufzug nach oben gleichkam, aber jetzt, wo sie über Zinssenkungen nachdenken, überlegen sie es sich zweimal.

Für Otto Normalverbraucher bedeutet das, dass die finanzielle Belastung so schnell nicht nachlassen wird. Die Kreditkartenzinsen, die derzeit bei einem Rekordhoch von fast 21 % liegen, werden selbst bei einer Zinssenkung der US-Notenbank nicht wesentlich sinken. Auch Hypotheken, sowohl 15- als auch 30-jährige, sind stark betroffen, da die Zinsen seit Beginn der Zinserhöhungen der Fed in die Höhe geschnellt sind. Und von Autokrediten unddent wollen wir gar nicht erst anfangen – sie machen es vielen Menschen zunehmend schwer, über die Runden zu kommen.

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Andererseits hat diese Situation auch etwas Gutes, und zwar für alle Sparer. Online-Sparkonten bieten jetzt über 5 % Zinsen, was angesichts der Umstände gar nicht so schlecht ist. Gerade für alle, die langfristig investieren möchten, könnte jetzt der beste Zeitpunkt sein, etwas cash in einem Festgeldkonto anzulegen.

Was lernen wir also daraus? Nun, die US-Notenbank (Fed) steckt offenbar in einer Zwickmühle und versucht, Inflation und Wirtschaftswachstum gleichzeitig in den Griff zu bekommen. Angesichts des nahenden politischen Terminkalenders und der globalen Wirtschaftslage, die jeden Schritt der Fed genau beobachtet, werden ihre Entscheidungen in den kommenden Monaten entscheidend sein. Doch vorerst sieht es so aus, als stünden wir vor einer Phase hoher Zinsen, und jegliche Entspannung am Horizont erscheint eher wie eine Fata Morgana als eine sichere Sache.

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