Laser Digital, eine Tochtergesellschaft des japanischen Unternehmens Nomura, hat als erstes Unternehmen in Dubai die behördliche Genehmigung erhalten, außerbörsliche Krypto-Optionen anzubieten.
Die Lizenz wurde am Mittwoch von der Virtual Asset Regulatory Authority (VARA) im Rahmen ihres Pilotprogramms erteilt. Damit ist Laser Digital das einzige Unternehmen in der Stadt, das institutionellen Kunden regulierte OTC-Kryptoderivate direkt anbieten darf.
Das Unternehmen bestätigte, dass seine Geschäftstätigkeit in Dubai den Standards der International Swaps and Derivatives Association (ISDA) entsprechen wird.
Das bedeutet, dass jeder Krypto-tracdenselben rechtlichen Rahmenbedingungen unterliegt wie traditionelle Finanzgeschäfte. Laut Laser gewährleistet diese Regelung klare Rechte und Pflichten in jedem einzelnen Geschäft.
Laser Digital wird sich zunächst auf Bitcoin Optionen konzentrieren
Laser Digital kündigte an, zunächst mit sogenannten „Back-to-Basics“-Produkten zu beginnen, angefangen mit Bitcoin Optionen. Komplexe strukturierte Produkte werden vorerst nicht auf den Markt kommen.
Laut Produktchef Johannes Woolard der Plan darin, mit einfachen Instrumenten das Vertrauen der Geschäftspartner zu gewinnen und die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen. „Wir beginnen mit Standardoptionen und bauen darauf auf“, sagte er.
Laut Pressemitteilung wird Laser Digitals erstes Produktportfolio aus mittelfristigen Standardoptionen bestehen – einfachentracmit festen Laufzeiten, die an Kryptowährungskurse gekoppelt sind. Die Produkte sollen institutionellen Händlern Zugang zum Kryptomarkt ermöglichen, ohne die zusätzlichen Risiken exotischerer Derivate einzugehen.
Das Unternehmen gab außerdem bekannt, dass alle Transaktionen über ISDA-Vereinbarungen abgewickelt werden. Diese Dokumente sind in der traditionellen Finanzwelt bereits Standard und dienen der Festlegung klarer Bedingungen bei außerbörslichen Derivaten.
Laser Digital plant nach eigenen Angaben, im Laufe der Zeit weitere Dienstleistungen in Dubai anzubieten, darunter möglicherweise Kreditvergabe, Spot-Trading und renditestarke Produkte. Jedes neue Angebot steht laut Unternehmen unter dem Vorbehalt der Prüfung und Genehmigung durch die VARA (Victorian Securities Regulatory Authority).
Laser Digital hat keinen Zeitplan für die Einführung zusätzlicher Dienstleistungen genannt, erklärte aber, dass das zukünftige Produktangebot auf der Grundlage der Marktnachfrage und der behördlichen Genehmigungen erweitert werden soll.

