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Das US-Justizministerium hat den Angreifer der NetWalker-Ransomware angeklagt, der 27 Millionen Dollar erpresst hat

In diesem Beitrag:

Kurzfassung (TL;DR):

  • Ein kanadischer Angreifer, der die NetWalker-Ransomware verbreitete, wurde vom US-Justizministerium angeklagt.
  • Ihm wurden Kryptowährungen im Wert von über 400.000 US-Dollar abgenommen.

Die US-Behörden haben angeklagt , der mutmaßlich für Ransomware-Angriffe in Höhe von rund 27 Millionen US-Dollar verantwortlich ist. Laut Anklageschrift gehört der Angeklagte, Sébastien Vachon-Desjardins, zur NetWalker-Ransomware-Gruppe. Diese hatte ihre Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser, zwei wichtige Institutionen, insbesondere während der Coronavirus-Pandemie, verstärkt.

Als Teil der Anklage ordneten die Behörden unterdessen an, dass der kanadische Staatsbürger das von den Opfern erpresste Geld zurückgeben müsse.

Das US-Justizministerium hat einen kanadischen Angreifer der NetWalker-Ransomware angeklagt.

Dem Dokument zufolge wurde Vachon-Desjardins vom US-Justizministerium (DOJ) wegen Verschwörung zur Beschädigung eines geschützten Computersystems sowie wegen Betrugs mittels Telekommunikation und Computerbetrug angeklagt. Die US-Behörden gaben an, dass Vachon-Desjardins im Zuge seiner Aktivitäten illegal etwa 27 Millionen US-Dollar von den Opfern der NetWalker-Ransomware erbeutet habe. Die Namen der Opfer wurden nicht genannt; das DOJ teilte jedoch mit, dass eine der angegriffenen Organisationen ihren Sitz in Florida hatte.

Die US-Behörden könnten Kryptowährung im Wert von rund 454.530 US-Dollar von dem Kanadier beschlagnahmen, die er als Lösegeld an die Opfer des NetWalker-Ransomware-Angriffs gezahlt hatte. Zusätzlich zur Anklage gegen Vachon-Desjardins fordern die Behörden die Rückzahlung aller Zahlungen – insgesamt 27 Millionen US-Dollar –, die ihm die Opfer geleistet haben.

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NetWalker-Angriffe

Die NetWalker-Ransomware-Gruppe hat ihre Taktiken in den letzten Jahren angepasst, um illegal sensible Daten von Opfern zutrac, bevor sie deren Computer gegen Lösegeld – meist in Kryptowährung – sperrt. Sie haben ihre Angriffe vor allem auf Schulen und Krankenhäuser verstärkt, die aufgrund der Pandemie besonders wichtige Einrichtungen darstellen. Laut dem US-Justizministerium hat diese Hackergruppe mehr als 305 Opfer in verschiedenen Ländern, darunter den Vereinigten Staaten, angegriffen. Schätzungen zufolge hat die Gruppe seit ihrem Beginn im Jahr 2019 mindestens 46 Millionen US-Dollar erbeutet.

Ransomware-Angriffe stellen eine weitere Bedrohung für die Kryptowährungsbranche dar. Cryptopolitan berichteten , dass solche Angriffe seit dem vergangenen Jahr zugenommen hätten.

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