In einem kürzlichen Wutausbruch auf der Social-Media-Plattform X äußerte Billy Markus, Mitbegründer der Meme-Kryptowährung DOGE, seine Unzufriedenheit mit dem US-Steuersystem. Markus, bekannt unter seinem Pseudonym Shibetoshi Nakamoto, hat sich schon oft zu verschiedenen gesellschaftlichen Themen geäußert; seine jüngste Kritik richtete sich gegen die Haltung der US-Regierung zur Vermögensbesteuerung und zur Regulierung von Kryptowährungen.
Markus reagierte auf einen Beitrag des Accounts @unusual_whales, in dem es darum ging, wie stark sich das amerikanische Vermögen auf ältere Menschen konzentriert. Der ursprüngliche Beitrag, der Daten der Federal Reserve hervorhob, wies darauf hin, dass 55,8 Millionen Amerikaner über 65, also 17 % der Bevölkerung, die Hälfte des nationalen Vermögens besitzen. Markus konterte mit einer kritischen Perspektive und betonte die Bereitschaft der Regierung, bereits besteuertes Vermögen nach dem Tod erneut zu besteuern. Er bezeichnete dieses Vorgehen als beinahe räuberisch.
Markus' Feindseligkeit gegenüber der US-Steuerpolitik erstreckt sich zudem auch auf Kryptowährungen. Er kritisierte die widersprüchliche Haltung der Regierung zu digitalen Währungen und hinterfragte deren Standpunkt zum inhärenten Wert von Kryptowährungen sowie die daraus resultierende Besteuerung. In einem früheren Gespräch forderte er die Rückerstattung der auf Kryptowährungen gezahlten Steuern und bezeichnete die Behörden als „entsetzliche, verlogene Heuchler“
Diese Behauptung fand Unterstützung bei Elon Musk, dem CEO der X-App, der Markus' Ansichttracund den tatsächlichen Wert von Kryptowährungen infrage stellte. In einer überraschenden Antwort räumte Markus die Vergänglichkeit des Krypto-Wertes ein – eine unerwartete Haltung angesichts seines eigenen Engagements im Kryptobereich.
Markus' Verhältnis zu Kryptowährungen ist bemerkenswert komplex. Obwohl er Bitcoin und Ethereumschätzt, verachtet er ERC20-Token, die von Ethereumabgeleitet sind. In seinen Äußerungen zieht er oft Parallelen zwischen Investitionen in volatile digitale Vermögenswerte wie Krypto und psychischen Erkrankungen – ein ironischer Vergleich, wenn man bedenkt, dass er selbst Non-Fungible Tokens (NFTs) entwickelt und verkauft.
Markus äußerte sich kürzlich auch zu den Monetarisierungsplänen für die X-App, die zwei Premium-Abonnementstufen vorsehen: eine mit Werbung und eine werbefreie, aber teurere Variante. Er argumentierte, dass Nutzer, denen ein Dienst enj, die Wahl haben sollten, entweder Werbung zu sehen oder für ein werbefreies Erlebnis zu bezahlen. Er betonte, dass Unternehmen Betriebskosten und Personalkosten berücksichtigen müssen – ein Aspekt, der von manchen übersehen wird und daher eine realistische Betrachtung erfordert.

