Das US-Justizministerium hat zwei Verdächtige aus Zypern ausgeliefert. Einer der Verdächtigen soll Bitcoin , während die Festnahme des anderen im Zusammenhang mit Geldwäsche für die Hisbollah steht.
Beide Verdächtige werden in den USA gesucht. Joshua Polloso Epifaniou, einer der Verdächtigen, wird in Georgia und Arizona gesucht. Der mutmaßliche zypriotische Staatsbürger wird des Betrugs mittels Telekommunikation, der Verschwörung zum Betrug mittels Telekommunikation, der Verschwörung zum Computerbetrug unddentsowie der Erpressung beschuldigt.
Anschuldigungen gegen Joshua Polloso Epifaniou, Ghassan Diab
Laut dem US-Justizministerium hat Epifaniou zusammen mit anderen Personen zwischen Oktober/November 2014 und 2016 persönliche Daten von einem Online-Spieleverlag in Kalifornien, einem Hardwareunternehmen in New York, einer Online-Jobbörse in Virginia und einer Online-Sportwebsite des Turner Broadcasting System gestohlen. Epifaniou soll sich in diese Netzwerke gehackt und sie um 56.850 US-Dollar in Bitcoinbetrogen haben.
Ihm wird außerdem vorgeworfen, im Jahr 2016 einen brutalen Angriff auf Ripoff Report organisiert und dessen Datenbank für 90.000 US-Dollar als Lösegeld festgehalten zu haben.
Der andere Verdächtige, Ghassan Diab, ein Libanese, wird in Florida gesucht, weil er mutmaßlich Geld für die Hisbollah gewaschen hat. Er soll über 100.000 US-Dollar gewaschen haben und steht ebenfalls im Verdacht, Mitglied der Hisbollah zu sein.
Die Hisbollah ist eine schiitisch-islamistische politische, militärische und soziale Organisation, die im Libanon beträchtlichen Einfluss ausübt. 1997 wurde die Hisbollah vom US-Außenministerium als ausländische Terrororganisation eingestuft.
jüngste Anklage des Justizministeriums
Vor wenigen Wochen enthüllte das US-Justizministerium diedentdes Hackers hinter dem Pseudonym „fxmsp“, nachdem es ihn wegen Bundesverbrechen angeklagt hatte.
Die Hacker wurden wegen verschiedener Bundesverbrechen angeklagt, nachdem er mutmaßlich eine Cyberkriminellen-Gruppe gegründet hatte, die die Computernetzwerke mehrerer Unternehmen ins Visier nahm. Die Gruppe verkaufte anschließend die Daten dieser Unternehmen im Darknet.

