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Der Oberste Gerichtshof Spaniens bestätigt das Verbot der Iris-Scanning-Initiative von Worldcoin

In diesem Beitrag:

  • Der Oberste Gerichtshof Spaniens hat ein vorübergehendes Verbot des Iris-Scanning-Projekts von Worldcoin aufgrund von Datenschutzbedenken bestätigt und betont, wie wichtig der Schutz biometrischer Daten im Rahmen der EU-DSGVO ist, trotz des Anspruchs des Unternehmens auf Einhaltung und seiner Anfechtung der Zuständigkeit der spanischen Regulierungsbehörde.
  • Die Entscheidung des Gerichts spiegelt die anhaltende Debatte zwischen technologischer Innovation und Datenschutz wider, mit Auswirkungen auf die Zukunft der digitalen dent und der Datenschutzstandards weltweit. Worldcoin, das wegen seiner Datenverarbeitungspraktiken kritisiert wird, ist weiterhin bestrebt, trotz der rechtlichen Herausforderungen die Einhaltung gesetzlicher Standards unter Beweis zu stellen.

 

 

 

In einem wichtigen Urteil vom Montag Spaniens ein vorübergehendes Verbot des Iris-Scanning-Projekts von Worldcoin aufrechterhalten, einem 2019 von OpenAI-CEO Sam Altman mitbegründeten Projekt, das in verschiedenen Ländern wegen Anlass zu Datenschutzbedenken unter die Lupe genommen wird.

Diese Entscheidung stellt eine Fortsetzung der Herausforderungen dar, denen sich Worldcoin gegenübersieht, das vorschlägt, ein globales dent einzurichten, indem Einzelpersonen im Austausch für das Scannen ihrer Iris kostenlose Kryptowährung und einen digitalen Ausweis angeboten werden.

Spaniens Datenschutzbedenken führten zu einem vorübergehenden Verbot

Das vorübergehende Verbot wurde ursprünglich am vergangenen Mittwoch von der spanischen Datenschutzbehörde verhängt, nachdem mehrere Beschwerden über den Mangel an ausreichenden Informationen des Projekts, die Erhebung von Daten von Minderjährigen und die Unfähigkeit von Einzelpersonen, ihre Einwilligung zu widerrufen, eingereicht worden waren. Die Aufsichtsbehörde betonte, dass die Verarbeitung biometrischer Daten, die durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union besonderen Schutz genießen, aufgrund ihrer Sensibilität erhebliche Risiken für die Rechte des Einzelnen birgt. Infolgedessen wurde Worldcoin angewiesen, die Erhebung personenbezogener Daten und die Nutzung bereits erhobener Daten einzustellen.

Als Reaktion auf das Verbot erklärte Worldcoin auf seiner Website, dass die spanische Regulierungsbehörde die „akzeptierten EU-Prozesse und -Regeln“ umgehe, obwohl keine weiteren Einzelheiten bekannt gegeben wurden. Das Unternehmen argumentierte, dass die Entscheidung der Regulierungsbehörde nicht nur in Spanien, sondern weltweit „enormen und irreparablen Schaden“ anrichten würde. Darüber hinaus machte Worldcoin geltend, dass das spanische Gericht nicht zuständig sei, und schlug vor, dass die Datenagentur im deutschen Bundesland Bayern, in dem das Unternehmen seinen Hauptsitz hat, die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen feststellen sollte.

Verteidigungs- und Compliance-Ansprüche von Worldcoin

Trotz des Rückschlags erklärte ein Sprecher von Worldcoin am Montag, dass das Unternehmen alle Gesetze und Vorschriften zur Erfassung und Übertragung biometrischer Daten einhalte. Das Unternehmen brachte seinen Wunsch zum Ausdruck, seine Konformität nachzuweisen und der Regulierungsbehörde vor dem Obersten Gerichtshof Spaniens genaue und entscheidende Informationen über seine Technologie zu liefern. Laut der Website von Worldcoin haben sich über vier Millionen Menschen in 120 Ländern für den Scan ihrer Iris registriert. In den letzten Wochen kam es zu langen Schlangen an spanischen U-Bahn-Stationen mit Menschen, die an der neuen Technologie teilnehmen möchten.

Allerdings stößt das Projekt auf Kritik von Datenschützern in Ländern von Argentinien bis Deutschland, was die Erhebung, Speicherung und Nutzung personenbezogener Daten betrifft. Trotz dieser Herausforderungen ist Worldcoin weiterhin bestrebt, die Einhaltung gesetzlicher Standards unter Beweis zu stellen und seine innovative Technologie voranzutreiben.

Standpunkt des Gerichts zum öffentlichen Interesse und zu künftigen Auswirkungen

In seinem Urteil betonte das Oberste Gericht Spaniens, dass die „Wahrung des öffentlichen Interesses“ Vorrang haben muss, und wies damit den Einspruch von Worldcoin zur Aufhebung des Verbots während der Beratungen ab. Das Gericht ging auch auf die Bedenken des Unternehmens hinsichtlich eines „irreparablen Schadens“ ein und erklärte, dass Worldcoin im Falle einer Aufhebung des Verbots nach einem positiven Urteil für alle entgangenen Einnahmen entschädigt würde.

Diese Entscheidung unterstreicht die anhaltende Spannung zwischen technologischer Innovation und Datenschutz, insbesondere im Bereich biometrischer Daten. Während sich Worldcoin durch die rechtliche Landschaft bewegt, könnte der Ausgang dieses Falles einen dent dafür darstellen, wie ähnliche Technologien weltweit reguliert und implementiert werden, indem er die potenziellen Vorteile solcher Innovationen gegen die Notwendigkeit abwägt, die Rechte des Einzelnen auf Privatsphäre zu schützen.

Fazit

Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs Spaniens, das Verbot des Worldcoin-Unternehmens aufrechtzuerhalten, verdeutlicht das empfindliche Gleichgewicht zwischen technologischer Innovation und dem Schutz der Privatsphäre. Dieser Fall ist ein entscheidendes Beispiel für die Herausforderungen, denen man sich bei der Integration fortschrittlicher biometrischer Technologien mit der Notwendigkeit, die Rechte des Einzelnen zu schützen, gegenübersieht. Während sich die Welt mit diesen Komplexitäten auseinandersetzt, wird die Beilegung solcher Streitigkeiten die Zukunft digitaler dent und Datenschutzstandards weltweit erheblich beeinflussen.

Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen sind keine Handelsberatung. Cryptopolitan.com haftet nicht für Investitionen, die auf der Grundlage der auf dieser Seite bereitgestellten Informationen getätigt wurden. Wir tron dringend unabhängige dent und/oder Beratung durch einen qualifizierten Fachmann, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.

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