Kryptowährungen im Iran: Mining ist legal, Handel ist illegal, so ein neuer Gesetzentwurf

Iran Krypto-Mining
Nach einer Kabinettssitzung am Sonntag haben die iranischen Behörden ein neues Gesetz verabschiedet, das sämtliche Kryptowährungstransaktionen im Land als illegales Zahlungsmittel einstuft und von der Zentralbank nicht anerkannt wird.
Dieser Gesetzentwurf folgt unmittelbar auf die Legalisierung des Krypto-Minings im Iran und dessen Anerkennung als legitimer Wirtschaftszweig. Wer in diesem Bereich tätig werden möchte, muss jedoch eine Lizenz beim iranischen Industrieministerium beantragen.
Obwohl eine solche Entscheidung von den iranischen Behörden unerwartet kam, zeigten sich mehrere Krypto-Mining-Firmen enttäuscht, da die Legalisierung des Minings ein Indiz für die Legalisierung des Handels war.
Das mag zwar stimmen, aber niemand hat behauptet, dass die Legalisierung des Kryptohandels im Iran noch in diesem Monat oder gar in diesem Jahr erfolgen würde. Daher besteht weiterhin Hoffnung.
Beim Krypto-Mining müssen Unternehmen weiterhin den Exportpreis für Strom zahlen, der sich nach ihrem Verbrauch richtet. Eine Befreiung von der staatlichen Steuer wäre nur möglich, wenn sie die Gewinne aus dem Export der geschürften Kryptowährung wieder in die iranische Wirtschaft zurückfließen lassen.
Viele behaupten, der Iran sei der beste Ort zum Schürfen von Kryptowährungen, doch das stimmt definicht. Die Stromkosten, drohende Steuern und das Verbot von Importen für Mining-Hardware wiegen die Vorteile der Legalisierung in keiner Weise auf.
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Giorgi Michelidze
Der aus Georgien stammende Blockchain-Enthusiast Giorgi nutzt seine Erfahrung in der Softwareentwicklung für treffende Marktkommentare und -analysen. Nach einem kurzen Engagement bei Finance Makers berichtet er nun für renommierte Websites über Krypto-News. Dabei hat er aus seiner Erfahrung gelernt: „Wenn Leute die Schwächen deiner Idee ansprechen, betrachte das nicht als Kritik.“















