Im Januar 2019 wurde die neuseeländische Kryptobörse Cryptopia gehackt, was dem Unternehmen erhebliche Verluste bescherte. Der Hack dauerte sehr lange und die Polizei wurde eingeschaltet, dennoch wurde bisher kein Bericht über die Höhe des gestohlenen Geldes veröffentlicht. Berichten zufolge wurden rund 2,44 Millionen US-Dollar in Ether entwendet, während fast 1,18 Millionen US-Dollar auf andere Wallets transferiert wurden.
Nach Ermittlungen der Polizei und der High Tech Crime Unit wurde dem Unternehmen einen Monat nach dem Hackerangriff schließlich die Wiedereröffnung gestattet.
Ein Polizeibeamter erklärte, der Hauptteil der Arbeiten sei abgeschlossen und die verbleibenden Ermittler würden ihre Arbeit „beenden“. Weiterhin erklärte er, die laufenden Arbeiten würden die Wiedereröffnung des Unternehmens in keiner Weise behindern, die Börse sei zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels jedoch noch immer außer Betrieb.
Der Ermittler machte jedoch keine Angaben zur Höhe des gestohlenen Vermögens oder ob Änderungen an den Servern vorgenommen wurden. Auch auf die Frage, ob der Diebstahl nach Beginn der Ermittlungen weiterging, schwieg er. Einige Mitarbeiter von Cryptopia gaben unterdessen an, dass sie ebenfalls auf Informationen von Medien und Polizei angewiesen seien, um in dieser Angelegenheit auf dem Laufenden zu bleiben.
Die Börse ist nicht online, aber es wurde eine Meldung angezeigt, dass das Unternehmen seit Beginn der Untersuchung keinen Zugriff auf die Systeme hat. Weiterhin hieß es, dass das Unternehmen eine Schadensbewertung abgeben wird, sobald es wieder Zugriff hat, und sich auch bei den Kunden melden wird.
Die für die Tat verantwortlichen Hacker haben bereits fast dreieinviertel Millionen Dollar (3,2 Mio. USD) cash, ein Teil davon wurde über die Kryptobörse EtherDelta liquidiert.
Cryptopia wird nach Untersuchung wiedereröffnet