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Cryptopia-Hack: Cryptopia verstieß bereits vor dem Hack gegen Geldwäschegesetze

In diesem Beitrag:

Cryptopia erleidet einen weiteren schweren Schlag: Der Insolvenzverwalter Grant Thornton gab bekannt, dass das Unternehmen bereits vor dem Cryptopia-Hack . Laut Thorntons Aussage ging dem Hack ein Verstoß der Börse gegen Geldwäschegesetze voraus. Vor dem High Court in Christchurch erklärte Thornton, die Ermittlungen hätten ergeben, dass die Börse bei der Annahme neuer Nutzer die gesetzlichen Bestimmungen nicht eingehalten habe.

Dem Cryptopia-Hack ging ein Verstoß gegen Geldwäschegesetze voraus

Die Liquidatoren von Cryptopia stellten diverse Probleme im Netzwerk der Börse fest und stießen während des Wiederherstellungsprozesses . Die Börse wandte zahlreiche fragwürdige Praktiken an, um ihre Dienste zu betreiben und neue Nutzer zu gewinnen. Die Vermögenswerte der Nutzer wurden in einer gemeinsamen Wallet zusammengeführt.

Laut der eidesstattlichen Erklärung des Liquidators David Ruscoe und Malcolm Moore verstieß die Börse bei der Registrierung von Nutzern gegen Geldwäschegesetze und setzte die Plattform damit Finanzkriminalität wie Geldwäsche aus. Die Erklärung besagt weiter, dass die Börse nur über „begrenztedentDaten“ ihrer Nutzer verfügte, was unter anderem zu Problemen bei der Einhaltung der Geldwäschebestimmungen führte.

Ruscoe arbeitet eng mit den neuseeländischen Strafverfolgungsbehörden hinsichtlich der Geldwäschebekämpfungsrichtlinien der Börse zusammen. Die Bemühungen haben jedoch bisher wenig Erfolg gebracht, da die Plattform über zu wenige Informationen zu ihren Nutzern verfügt.

Für über 900.000 Nutzer liegen außer Benutzername und E-Mail-Adresse keine weiteren Daten vor. Das Unternehmen verwaltete über 2,2 Millionen Konten, doch nur etwa 100 Kunden haben einen Identitätsnachweis erbracht dent Diese Nutzer wollten bis zu einem Limit von 500.000 US-Dollar handeln und reichten daher ein Selfie mit ihren Personalausweisdokumenten sowie eine Erklärung zur Herkunft ihrer Gelder ein.

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Die meisten dieser Konten konnten in andere Länder tracwerden, weniger als 10.000 Nutzer stammten aus Neuseeland. Die Nutzer des Unternehmens wurden in den USA, Großbritannien, Russland, Brasilien und Südkorea trac. Noch besorgniserregender ist, dass rund 44.000 frühe Kunden weder verifiziert noch mit einem Handelslimit belegt wurden. Diese Nutzer verfügten über Guthaben in Höhe von rund 23 Millionen US-Dollar.

Titelbild von Pixabay .

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