Zusammenfassung (TL;DR)
• Bailey versucht, die Begriffe „Kryptowährung“ und „Krypto-Assets“ voneinander abzugrenzen.
• Die Bank of England wird ihre zentralisierte digitale Währung einführen.
Andrew Bailey, der Bank von England , warnt alle britischen Kryptowährungsinvestoren vor möglichen Kapitalverlusten. Diese Warnung erfolgte, da Kryptoinvestitionen in den letzten Wochen Rekordhöhen erreicht haben. Obwohl Kryptowährungen derzeit lukrativ sind, weisen Bailey und andere Experten darauf hin, dass es sich lediglich um eine Blase handelt, die bald platzen wird.
Kryptowährungsinvestoren werden ihr gesamtes Geld verlieren

Bailey teilt seine Begeisterung für den steigenden Wert von Kryptowährungen, äußert aber auch Bedenken. Diese rasante Kapitalisierung des Kryptomarktes sei nicht normal und werde irgendwann einbrechen. Der Gouverneur der Bank of England erklärte jedoch, dass Anleger Kryptowährungen zwar kaufen, dabei aber die Risiken berücksichtigen sollten.
Für Bailey liegt die Gefahr im Zusammenhang mit Kryptowährungen in deren angeblicher Wertlosigkeit. Seiner Ansicht nach kaufen viele Händler Kryptowährungen nicht wegen ihres eigentlichen Wertes, sondern wegen ihres bizarren Wertes.
Die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA warnte Anleger vor möglichen Verlusten ihres in Kryptowährungen angelegten Kapitals. Diese Warnung der FCA erfolgte zeitgleich mit dem Kurssturz des Bitcoins Bitcoin 33.000 US-Dollar. Die FCA wies zudem besonders auf die Situation junger Anleger hin, die wenig Erfahrung mit Kryptowährungen haben.
Bailey und sein Groll gegenüber Kryptowährungen
Bailey hat zudem ein kleines Problem mit dem Begriff „Kryptowährung“, den diese dezentralen Währungen verwenden. Laut Bailey ähneln virtuelle Währungen eher Anlagevermögen als physischen Währungen. Diese jüngste Aussage veranlasst die Medien, Bailey und seine Position zu hinterfragen, da er sich gegenüber dem boomenden Markt äußerst unzufrieden gezeigt hat.
Sogar das britische Finanzministerium und die Bank of England planen die Einführung einer digitalen Währung. Wie BTCManager berichtet, haben beide Institutionen eine Arbeitsgruppe für dieses Projekt eingerichtet. Der vorgeschlagene Name lautet „CBDC“, und es soll auch eine interne Gruppe geben, die Grundlagenforschung betreibt.
Obwohl Bailey nicht der Einzige ist, der vor Kryptowährungen warnt, haben seine Worte möglicherweise Gewicht. Die Äußerungen eines Bankchefs wirken eher wie ein persönlicher Konflikt als Ausdruck des aktuellen Trends. Bailey könnte seine Haltung zu Kryptowährungen ändern, wenn der Markt seinen Händlern weiterhin Gewinne beschert.
Während Bailey sich offenbar mehr Sorgen um den Kursverfall von Kryptowährungen macht, Elon Musk , CEO von Tesla, die Sache anders. Der Prominente setzt lieber auf den Aufwärtstrend von Kryptowährungen und investiert fleißig, insbesondere in DOGE. Die beiden repräsentieren zwei sehr unterschiedliche Seiten und warten gespannt darauf, wer mit seinen Spekulationen Erfolg haben wird, wenn sich der Kryptowährungsmarkt vollständig entwickelt hat.

