Obwohl sich die Technologie rasant weiterentwickelt, wenden Hacker und Kryptowährungsbetrüger immer neue Tricks und Techniken an, um ihre Machenschaften durchzuführen. Diesmal wurde jedoch eine neue Technik angewendet, allerdings mit einem alten Windows-Computer.
Aktuelle Berichte deuten darauf hin, dass eine große Anzahl älterer Windows-Computer als anfällig gilt, da Hacker damit beschäftigt sind, ausgeklügelte Methoden zu entwickeln, um Kryptowährungs-Miner einzubetten, damit sie private Daten von zufälligen Zielen kompromittieren können.
Betrüger nutzen Windows-Sicherheitslücke zum Schürfen von Kryptowährungen aus
Obwohl diese Sicherheitslücke Computer mit Windows 7 und älteren Versionen betraf, wurde die sogenannte BlueKeep-Schwachstelle erst im Mai dieses Jahres entdeckt. Aktuell sind etwa 700.000 Computer mit älteren Windows-Versionen der Gefahr durch Kryptowährungsbetrüger ausgesetzt.
Die BlueKeep-Sicherheitslücke ermöglicht es Hackern, das Remote Desktop Protocol von Microsoft auszunutzen und so Schadcode aus der Ferne auszuführen. Dies ist eine von vielen mit Cyber-Mining, die derzeit im Umlauf sind.
Die gute Nachricht ist, dass der neueste Patch dieses Problem beheben konnte; allerdings sind diese Computer so alt, dass die meisten Benutzer wahrscheinlich noch nie von Updates gehört haben oder sich überhaupt darum gekümmert haben, zu wechseln.
Den Hackern gelang es, die Rechenleistung dieser riesigen Anzahl an Computern für eingebettete Kryptowährungs-Miner zu nutzen. Die genaue Anzahl der betroffenen Computer ist noch unbekannt.
Für diejenigen, die Computer mit älteren Versionen besitzen, empfiehlt sich ein Wechsel zu neueren Versionen.
Titelbild von Wikipedia.com
Kryptowährungsbetrüger nutzen Sicherheitslücke auf mindestens 700.000 Computern aus