Kürzlich ereignete sich in Indien ein weiterer großer Betrug mit digitalen Währungen. Vivek Bhardwaj und Amit wurden des Diebstahls von rund 300 Millionen US-Dollar beschuldigt. Zweitausend Anleger hatten dieses Geld investiert. Die Zahlen sind Schätzungen, da die ursprünglichen Datenbanken von den Angeklagten vernichtet wurden.
Die Brüder Bhardwaj gründeten Gain Bitcoin und veruntreuten die Anlegergelder. Zahlreiche Vermittler waren an diesem Betrug beteiligt und erhielten hohe Provisionen. Dem Unternehmen wird außerdem vorgeworfen, angeblich eine Goldmine in Afrika zu besitzen. Amit gab zwar zu, das Geld an die Anleger zurückgezahlt zu haben, die Polizei untersagte dies jedoch.
Das gestohlene Geld wurde nicht nur in Gain Bitcoininvestiert, sondern die Briefkastenfirma war auch in Betrugsfälle verwickelt. Sanchit, der Inhaber der Briefkastenfirma, befindet sich in Polizeigewahrsam. Fünf weitere Personen waren an dem Betrug beteiligt. Die Polizei wird sie in Kürze festnehmen.
Indien sieht sich seit dem letzten Jahr mit zahlreichen Betrugsfällen im Zusammenhang mit Kryptowährungen konfrontiert. Die indische Regierung erlässt weitere Gesetze und Vorschriften, um dieser Situation entgegenzuwirken. Bei den meisten gestohlenen digitalen Währungen handelt es sich um Bitcoin, deren genaue Anzahl aufgrund der von den Tätern zerstörten Datenbankendefiist. Die indische Abteilung für Cyberkriminalität sollte entsprechend geschult werden, um solche Fälle zu lösen und ordnungsgemäße Ermittlungen durchzuführen.
Die indische Polizei konnte in letzter Zeit keine Informationen beschaffen und aufgrund mangelnden Wissens die gelöschten Daten nicht wiederherstellen. Gain Bitcoin, GB Miner und GB 21 vernichteten ihre Datenbanken, nachdem sich Investoren über die Auszahlungen beschwert hatten. Die indische Polizei sammelt jedoch Daten aus E-Mails, die belegen, dass die Investitionen an Bhardwajs Firma gingen. Die Polizei versucht, die Datenbanken wiederherzustellen. Amit Bhardwaj und seine Komplizen werden in Kürze verhaftet.
Schneeballsystem-Betrug in Indien