Die Regulierung von Kryptowährungen in Indien befindet sich noch immer in einer Sackgasse, aber es scheint, als ob das Eis schmilzt, und die Reserve Bank of India (RBI) hat endlich etwas Nachsicht gezeigt.
Die RBI hat kürzlich erklärt, dass Kryptowährungen nicht notwendig seien, da der Finanzrahmen Dienstleistungen zur Abwicklung grenzüberschreitender Zahlungen bereitstelle.
Kryptowährungsregulierung in Indien: Keine Vorteile durch Krypto, RBI
Die Regulierung von Kryptowährungen in Indien geriet in eine Sackgasse, nachdem sich das Gerichtsverfahren, das auf eine Anhörung wartete, unmittelbar nach den politischen Unruhen in Kaschmir weiter verzögerte. Das Land befindet sich seither in einem politischen Ausnahmezustand aufgrund von Kasten-, Religions- und ähnlichen politischen Fragen, während die Regierung dem Gericht keinen geeigneten Rahmen vorlegen konnte.
Trotz der bevorstehenden Frist die Economic Times , dass die indische Zentralbank (RBI) weiterhin an ihrer Position festhält, dass Kryptowährungen keinerlei Vorteile bieten, sondern vielmehr ein Einfallstor für Cyberkriminalität und illegale Aktivitäten darstellen. Die Bank hob zudem ein bestehendes Überweisungsprogramm hervor, das es ermöglicht, jährlich bis zu 250.000 US-Dollar ins Ausland zu überweisen.
Im Gegensatz dazu argumentieren Krypto-Befürworter, dass der Finanzsektor durch Kryptowährungen geöffnet und inklusiver werden kann. Viele vertreten zudem die Ansicht, dass Krypto-Zahlungsmethoden schneller und günstiger sind.
Die RBI ist jedoch der Ansicht, dass die Nutzung von Kryptowährungen für grenzüberschreitende Zahlungen schnell unterbunden werden muss, da Kryptowährungen in der Vergangenheit zum Kauf illegaler Waffen und Drogen missbraucht wurden.
Dies ist keine neue Widerlegung, da Krypto-Befürworter ähnliche Argumente vorgebracht haben; inzwischen gibt es zahlreiche Forschungsdaten, die zeigen, dass Kryptowährungen bei Geldwäsche und ähnlichen Verbrechen nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Kein Kryptoverbot in Indien
Die indische Zentralbank (RBI) stellte klar, dass die Verwendung von Kryptowährungen in Indien nicht verboten ist, sondern dass es Geschäftsbanken und anderen regulierten Finanzinstituten untersagt ist, kryptobezogene Dienstleistungen anzubieten. Hinsichtlich der rechtlichen Lage sind die Kryptowährungsbestimmungen in Indien jedoch über diese Klarstellung hinaus weiterhin unklar.
Das von der indischen Zentralbank (RBI) verhängte Kryptowährungsverbot ist für die Akteure der Krypto-Branche in Indien weiterhin ein kontroverses Thema. Daher haben die Akteure und die RBI vor dem Obersten Gerichtshof Klage eingereicht, um die Entscheidung, Banken die Erbringung von Kryptodienstleistungen zu untersagen, anzufechten.
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