In einem für Bullenmärkte typischen Spekulationsrausch gab ein Krypto- Nutzer kürzlich unglaubliche 113.000 US-Dollar an Transaktionsgebühren aus, um einen neu eingeführten Token zu erwerben. Der Versuch endete jedoch in einer Enttäuschung, da der Token mit dem Namen NO innerhalb von nur 35 Minuten nach seinem Debüt einen rasanten Anstieg und anschließenden Fall erlebte.
Ein kostspieliges Wagnis
Ein ambitionierter Nutzer initiierte am 13. Februar eine Transaktion und überwies 10 Ether (ETH) im Wert von rund 26.000 US-Dollar an eine Smart-trac-Adresse. Diese Smart-Contract-tracwandelte die ETH umgehend in Wrapped Ether (WETH) um und tauschte sie gegen 30 Einheiten des neu gelisteten ERC-404-Tokens NO.
Trotz der vergleichsweise bescheidenen Investition beliefen sich die mit dieser Transaktion verbundenen Gasgebühren auf sage und schreibe 42,8 ETH, was einem atemberaubenden Betrag von 113.211 US-Dollar entspricht.
Die anfängliche Begeisterung um NO ließ den Preis von 6,80 $ auf eintronHoch von etwa 70.000 $ pro Token steigen. Diese Euphorie war jedoch nur von kurzer Dauer, da der Wert des Tokens innerhalb von 35 Minuten rapide auf nahezu null abstürzte.
Diese plötzliche Kehrtwende versetzte den Nutzer und andere Investoren in Erstaunen angesichts einesdent, der als „heftig“ beschrieben wurde.
Hochrisiko-Unternehmungen
Vor dem unglücklichen Fehlinvestment hatte die Wallet-Adresse dieses Nutzers aktiv vom ERC-404-Trend profitiert und über 1,1 Millionen Dollar Gewinn aus Pandora-Token erzielt.
Insbesondere zielt der ERC-404-Standard, ein experimentelles Token-Framework, darauf ab, die Eigenschaften von ERC-721 Non-Fungible Tokens (NFTs) mit denen von ERC-20-Token zu vereinen und so eine fraktionierte Eigentümerschaft an NFTs zu ermöglichen.
Trotz des Reizes potenzieller Gewinne verdeutlicht der Sicherheitswert des NO-Tokens von 0 von 100 Punkten, wie er vom Blockchain-Analysedienst Crypto Monkey ermittelt wurde, die mit solchen Unternehmungen verbundenen Risiken.
Der Token-tracwar nicht gekündigt worden, und lediglich zwei Adressen hielten 90 % des Gesamtangebots, was Bedenken hinsichtlich Zentralisierung und Manipulationsanfälligkeit aufkommen ließ.

