Südkorea hat Initial Coin Offerings (ICOs) im Land verboten – so die offizielle Stellungnahme der Behörden. Das südkoreanische Blockchain-Startup Presto kündigte letzte Woche an, gegen diese Maßnahme vor Gericht zu klagen, um ICOs im Land weiterhin zu ermöglichen. Presto plante, das erste DAICO (Digital Asset Coin Offering) in Südkorea durchzuführen und war bereit, den Entwicklern eine Lösung für die Erstellung und den Betrieb einer Website vorzuschlagen.
DAICO lässt sich im Kern als ein System erklären, das den Fundraising-Prozess für Initial Coin Offerings (ICOs) verbessern soll, wie von Presto vorgeschlagen.
Der Fundraising-Prozess ermöglicht den Einsatz von Smarttracfür eine Rückerstattung, falls kein Vertrauen zwischen Verbraucher und Hersteller zustande kommt. Kang Kyung-Won, CEO und Gründer von Presto, erklärte, dass Presto seit dem Verbot im letzten Jahr mit Schwierigkeiten zu kämpfen habe, da die Regierung und die National Association (NA) in dieser Angelegenheit keine Maßnahmen ergriffen hätten.
Er erwähnte außerdem seine Absicht, einen Antrag auf Überprüfung des Verbots einzureichen. Presto ist der Ansicht, dass dieses Verbot unangemessen und rücksichtslos gegenüber dem Recht auf Arbeit, Eigentum und Gleichberechtigung der Bürger sei.
Malta ist aufgrund seiner Entwicklung im Kryptobereich sowie der Legalisierung und Akzeptanz von Kryptotechnologie als Blockchain-Insel bekannt. Die maltesische Regierung arbeitet zudem an der Entwicklung künstlicher Intelligenz. Südkoreas tägliches Handelsvolumen holt jedoch langsam zu Malta auf und könnte es in naher Zukunft übertreffen.
Südkoreas ICO-Verbot vor Gericht angefochten