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Krypto-Mining in Venezuela verboten

In diesem Beitrag:

Das Mining von Kryptowährungen in staatseigenen Häusern oder Wohngebieten Venezuelas ist in dem südamerikanischen Land zu einer Straftat geworden.

Der venezolanische Minister für Wohnen und Leben, Ildemaro Villarroel, gab dies am Freitag in einer Erklärung bekannt und erklärte, dass Krypto-Mining die Stromversorgung Venezuelas gefährden könnte. Villarroel erwähnte, dass ein Verbot des Krypto-Minings in diesen Gebieten Teil des Projekts „Gran Misión Vivienda“ (Große Mission für ein besseres Leben) sei.

In seiner offiziellen Rede am Mittwoch erklärte der Minister, dass jegliche Geräte, die mit dem Krypto-Mining in Verbindung stehen, in öffentlichen Wohnungen verboten seien, da sie viel Strom verbrauchen und damit gegen die Stromversorgungspolitik der Regierung verstoßen.

„Im Rahmen dieser koordinierten Arbeit haben wir die schädlichen Auswirkungen dieser Elemente mit hohem Stromverbrauch in den öffentlichen Gebäuden des Projekts Gran Misión Vivienda festgestellt“, fügte er hinzu.

Venezuelas Gran Misión Vivienda

Die Gran Misión Vivienda des südamerikanischen Landes ist ein Plan der Regierung, um einkommensschwachen Venezolanern inmitten der Wirtschaftskrise, mit der Venezuela konfrontiert ist, angemessene Wohnungen zur Verfügung zu stellen.

Im vergangenen Monat konnte das Land bei dieser Mission gute Ergebnisse erzielen und 151 Häuser an Familien in Caracas, der Hauptstadt des Landes, übergeben. Landesweit wurden bereits rund drei Millionen Häuser geliefert, bevor die 151 Häuser in Caracas übergeben wurden.

Genau diese neuen Wohnanlagen und ihre Umgebung sowie andere staatliche Wohnsiedlungen sind der Ort, an dem die Regierung ein Embargo für das Krypto-Mining in Venezuela verhängt hat.

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Krypto-Mining in Venezuela zerstört Versorgungssystem vs. Kritiker

In seiner Rede erwähnte der Minister, dass Krypto- Mining in Venezuela die Stromversorgung im ganzen Land beeinträchtigt. Kritiker dieser Politik äußerten sich jedoch in den sozialen Medien und warfen der Regierung vor, die Modernisierung der lokalen Stromversorgungssysteme vernachlässigt zu haben.

Im vergangenen Jahr war dies in Venezuela ein großes Problem, nachdem es aufgrund des Dammbruchs des Wasserkraftwerks „Guri“ zu einem landesweiten Stromausfall gekommen war.

Die bolivianische Nationalgarde von Puerto Ordaz beschlagnahmte kürzlich 315 Bitcoin -Mining-Geräte des Herstellers Bitmain. Die Geräte wurden beschlagnahmt, da die Besitzer angeblich keine Genehmigung zum Besitz und Betrieb dieser Geräte hatten.

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