- Krypto-Hacker spendeten insgesamt 20.000 US-Dollar an Wohltätigkeitsorganisationen.
- Die gemeinnützigen Organisationen lehnten die Spenden ab, da sie von Hackern stammten.
Einem aktuellen Bericht der BBC zufolge haben Krypto- Hacker Kryptowährungen im Wert von rund 10.000 US-Dollar, genauer gesagt Bitcoin (BTC), an zwei verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen gespendet. Diese Aktion hat bei vielen Cybersicherheitsexperten Spekulationen über die Motive der Hacker ausgelöst. Höchstwahrscheinlich wurden die Bitcoin -Spenden illegal erworben.
Krypto-Hacker spenden für eine bessere Welt
Bericht zufolge handelt es sich bei den an den mysteriösen Spenden beteiligten Wohltätigkeitsorganisationen um Children International und das Water Project. Die Organisationen erhielten Bitcoin (0,88 BTC). Der Grund für die Spenden gibt unter Experten für digitale Währungen und Cybersicherheit Anlass zu Spekulationen. Die Hacker selbst gaben jedoch an, die Spenden sollten „die Welt zu einem besseren Ort machen“.
Der Cybersicherheitsexperte Brett Callow merkte an, dass die Spenden der Krypto-Hacker ein höchst ungewöhnlicher Schritt seien und es sich um das erste Mal handle, dass Gelder aus Ransomware-Angriffen an gemeinnützige Organisationen gespendet würden. Was die Hacker mit ihren Aktionen bezwecken, bleibe laut Callow unklar. Allerdings wirke diese vermeintlich wohltätige Geste auch nicht schlüssig.
Wohltätigkeitsorganisation lehnt Hackerspende ab
Was auch immer die Absicht der Hacker mit der Bitcoin - sein mag, die Wohltätigkeitsorganisation wird sie nicht annehmen. Children International bestätigte in dem Bericht, dass sie die Spende nicht annehmen werden, da sie mit Hackern in Verbindung steht. Der Sprecher der gemeinnützigen Organisation erklärte dazu:
Sollte die Spende mit einem Hacker in Verbindung stehen, haben wir keinerlei Absicht, sie zu behalten.
Die Plattform The Giving Block (TGB), die die Zahlung abgewickelt hat, scheint nicht zu wissen, dass die Spenden von Hackern veranlasst wurden. TGB versicherte, den Vorfall zu untersuchen und die Gelder an die Absender zurückzuerstatten, sobald sich der Hackerangriff bestätigt hat.

