Einem Kryptomanager wird vorgeworfen, an einem Erpressungssystem beteiligt gewesen zu sein, an dem auch Beamte des Los Angeles Sheriff's Department (LASD) beteiligt waren, wie aus einer kürzlich veröffentlichten eidesstattlichen Erklärung des FBI hervorgeht.
Der Verdächtige wurde als Adam Iza von der Zort-Plattformdent. Ihm werden Verschwörung gegen Menschenrechte und Steuerhinterziehung vorgeworfen.
Die eidesstattliche Erklärung der FBI-Sonderagentin Barbara Johnson beschreibt eine umfassende Untersuchung gegen Iza und Beamte des LASD. Die Ermittlungen beziehen sich auf den Verdacht der Erpressung von Geld und Eigentum von Opfern in Los Angeles und anderswo.
Das FBI wirft LASD Erpressung und Zahlungen vor.
Das System umfasste Berichten zufolge Zahlungen an Beamte des Los Angeles County Sheriff's Department (LASD) im Austausch für rechtswidrige Handlungen. Dazu gehörten unbefugte Durchsuchungen und Verhaftungen, um Opfer einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen.
Die FBI-Ermittlungendentmehrere Fälle von mutmaßlicher Erpressung und Menschenrechtsverletzungen auf. In einem Fall berichtete ein OpferdentEZ, Ziel eines versuchten Raubüberfalls und einer Entführung durch Iza und andere gewesen zu sein.
Die eidesstattliche Erklärung besagt, dass Iza Beamte des LASD (Los Angeles County Sheriff's Department) benutzte, um einen rechtswidrigen Haftbefehl gegen EZ zu erwirken. Iza soll sich außerdem bei einem Einbruchdiebstahl im Jahr 2018 als FBI- Agent ausgegeben haben. Dabei stahl er einen Laptop mit Kryptowährung und forderte die Passwörter für den Zugriff darauf.
Das Opfer behauptet, er sei zur Überweisung von 25.000 Dollar gezwungen worden.
Ein weiteres Opfer, RC, gab an, nach einer Party, die er für Iza organisiert hatte, von Iza und Beamten des LASD erpresst worden zu sein.
RC gab an, von Leibwächtern mit vorgehaltener Waffe gezwungen worden zu sein, 25.000 US-Dollar von seinem Geschäftskonto auf Izas Konto zu überweisen. RC erklärte, einige der Wächter hätten den Anschein erweckt, als seien es Polizeibeamte gewesen.
tracergaben Zahlungen von Iza und seinen Geschäftspartnern an Beamte des Los Angeles County Sheriff's Department (LASD). So sollen beispielsweise ein Beamter und sein Unternehmen über 250.000 US-Dollar von Izas Firma Zort erhalten haben.
Die eidesstattliche Erklärung legt nahe, dass diese Zahlungen im Austausch für verschiedene illegale Aktivitäten geleistet wurden, darunter die Beschaffung nicht genehmigter Haftbefehle und die Durchführung unrechtmäßiger Durchsuchungen.
Die FBI-Ermittlungen brachten zudem Beweise für massive Steuerhinterziehung ans Licht. Obwohl Iza mutmaßlich durch betrügerische Machenschaften Dutzende Millionen Dollar angehäuft hatte, soll er Einkommensteuererklärungen für die Jahre 2020 bis 2022
Während dieser Zeit wurde ihm vorgeworfen, Millionen für persönliche Ausgaben verwendet zu haben, darunter das Leasing mehrerer Luxusfahrzeuge wie Ferraris und Lamborghinis, den Kauf von Luxusgütern und die Finanzierung ausgedehnter Reisen.
In der eidesstattlichen Erklärung wird vermerkt, dass Iza die Vereinigten Staaten im März 2023 in Richtung Vereinigte Arabische Emirate und erst im Juli 2024 kurzzeitig zurückkehrte.
Aus den vom FBI ausgewerteten Nachrichten geht hervor, dass Iza die Absicht geäußert hatte, nach Monaco oder in die Schweiz zu ziehen. Zum Zeitpunkt der Einreichung der eidesstattlichen Erklärung plante Iza Berichten zufolge eine Reise von Los Angeles nach Zürich in der Schweiz.

