Laut einer Studie von Sanford C. Bernstein & Co. könnten die Gewinne von Kryptobörsen in diesem Jahr 4 Milliarden US-Dollar erreichen. Dies berichtete Bloomberg am 17. August.
In ihrem Bericht „Kryptohandel – Ist das nächste große Ding schon da?“ argumentieren sie, dass der Bärenmarkt im Kryptobereich höchstwahrscheinlich keinen Einfluss auf die steigenden Einnahmen dieser Börsen haben wird.
Darüber hinaus werden viele traditionelle Finanzinstitute „mit zunehmender Beliebtheit von Krypto-Assets und steigender institutioneller Nachfrage Fülle von Möglichkeiten vorfinden“.
Bernstein & Co. gab an, dass allein der Handel mit Kryptowährungen im Jahr 2017 Transaktionsgebühren in Höhe von rund 1,8 Milliarden US-Dollar generierte. Dieser Betrag entspricht bereits acht Prozent der Einnahmen traditioneller Börsen. Bloomberg merkte zudem an: „Im Hinblick auf die einzelnen Segmente übertraf lediglich das globale cash den Kryptohandel.“
Analysten diskutierten auch darüber, dass der traditionelle Finanzsektor aufgrund regulatorischer Unsicherheiten und der Volatilität der Kryptomärkte vorsichtig sei, in diese einzusteigen.
„uneinschränkbare Wettbewerbsposition“ erreichen könnte da das Unternehmen einen massiven Anteil von 50 Prozent am Transaktionsumsatz aufweist.
Briantron, CEO von Coinbase, gab gegenüber Cointelegraph bekannt, dass die Börse im Jahr 2017 täglich 50.000 Nutzer verzeichnete und ihren Kunden den Handel mit Kryptowährungen im Wert von 150 Milliarden US-Dollar ermöglichte.

