- Das FBI hat einen Mann aus Kalifornien festgenommen, der wegen eines Kryptoverbrechens fast 30 Minuten unter Wasser gerannt war.
- Er soll zwei Unternehmen betrieben haben, mit denen er Anleger in einem Krypto-Investitionssystem um Millionen von Dollar betrogen haben soll
- Dem Angeklagten droht eine lebenslange Haftstrafe, sollte er des Kryptoverbrechens für schuldig befunden werden.
Ein 44-jähriger Mann aus Shasta County wurde vom FBI festgenommen, nachdem er mehrere Minuten unter Wasser mit einem Unterwasser-Scooter verbracht hatte, um seiner Festnahme zu entgehen. Berichten zufolge soll der Mann, Matthew Piercey, ein Krypto-Schneeballsystem und ahnungslose Anleger um 35 Millionen Dollar betrogen haben. Piercey droht eine lebenslange Haftstrafe, sollte er des Krypto-Verbrechens für schuldig befunden werden.
Anleger verlieren 35 Millionen Dollar bei Kryptobetrug
Die kalifornische Zeitung „Sacramento Bee“ berichtete, dass Piercey zwei Firmen betrieb, über die er Gelder von Investoren einwarb. Laut Staatsanwaltschaft zielte er 2015 vor allem auf vermögende Anleger ab und bot ihnen Anlageprodukte an, deren Mindestanlagebetrag auf 50.000 US-Dollar begrenzt war. Die Firmen, deren Existenz Piercey bestritt, boten unter anderem Kryptowährungs-Mining-Programme und Wertpapieranlagen an.
Am Montag leitete das FBI die Fahndung nach Piercey ein. Er war Berichten zufolge mit seinem Pickup aus seinem Haus in Redding, Kalifornien, geflohen. Piercey fuhr durch diedentder Stadt und ließ seinen Pickup schließlich am Ufer des Shasta-Sees stehen. Mit einem Unterwasser-Scooter tauchte er fast eine halbe Stunde lang durch das kalte Wasser des größten Stausees Kaliforniens, um der Festnahme durch die Polizei zu entgehen.
Das übliche Straßenende
Nach seinem Wiederauftauchen wurde er festgenommen und muss sich nun wegen Kryptobetrugs verantworten. Die Anklagepunkte lauten unter anderem Post- und Überweisungsbetrug sowie Geldwäsche. Laut Staatsanwaltschaft droht Piercey im Falle einer Verurteilung eine lebenslange Haftstrafe.

