In der jüngsten Wendung der Ereignisse scheint die Angelegenheit um Satoshi Nakamoto zu einem logischen Abschluss zu kommen, da das Gericht von Craig Wright die Vorlage Bitcoin Transaktionsaufzeichnungen verlangte, die bis ins Jahr 2013 zurückreichen.
Craig Wright ist Informatiker und Krypto-Enthusiast. Er ist eine sehr umstrittene Figur in der Krypto-Szene, da er beharrlich darauf beharrt, der Schöpfer von bitcoin und die Person hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto .
Er geriet kürzlich aufgrund einer Anordnung eines US-Gerichts in den Mittelpunkt des Interesses. Das Gericht forderte Wright auf, eine Liste der Adressen der Bitcoins vorzulegen, die sich seit Dezember 2013 in seinem Besitz befinden. Die Frist für die Einreichung der Liste ist der 15. Mai 2019.
Craig Wright wurde gerichtlich dazu verpflichtet, Listen seiner bitcoin -Adressen sowie Details zu seinem angeblichen Blind Trust offenzulegen: https://t.co/9bwaiiEECF
— WizSec Bitcoin Research (@wizsecurity) 4. Mai 2019
Durch die Erwähnung von Wright vor Gericht wurde auch der frühere Fall wieder aufgegriffen, in dem er den Anteil seines Geschäftspartners Dave Kleiman ausgenutzt hatte. Dave Kleiman verstarb leider im Jahr 2013.
Die Klage wurde 2018 eingereicht. Dave Kleiman und Craig Wright gründeten 2011 die Firma W&K Info Defense Research LLC. Etwa zu dieser Zeit wurde Wright beschuldigt, die bitcoin, die sich im Besitz von Dave befanden, unrechtmäßig für sich beansprucht zu haben.
Das Gericht fordert Wright außerdem auf, alle Überweisungen, die er 2011 an den Tulip Trust, einen Blind Trust, getätigt hat, in der Liste aufzuführen. Die Treuhänder und Begünstigten müssen ebenfalls genannt werden. Alle diese Informationen sind dem Gericht bis zum 8. Mai 2019 vorzulegen.
Daves Familie behauptet, er habe die Eigentümerschaft an der Minenfirma nie aufgegeben, und das Gericht verlangte eine E-Mail von Wright, damit er sich mit Beweisen verteidigen könne, aber die vorgelegte E-Mail war gefälscht.
Tulip Trust verfügte über fast eine Million BTC (1,1 Millionen), was schätzungsweise auch der Betrag ist, den Wright besaß, als er seine Vermögenswerte übertrug.
Manche glauben, dass Tulip Trust dabei helfen wird, die wahre Person hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto zu entlarven. Angesichts der aktuellen Lage spekulieren viele, dass Dave Kleiman oder Jeff Garzik diedenthinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto gewesen sein könnten.
Craig Wright vor Gericht