In einem Fall, der als einer der COVID-19-Betrugsfälle eingestuft werden könnte, haben zwei US-Behörden Berichten die Website eines mutmaßlichen Betrügers eingefroren Der Betreiber hatte die Website in einem Hackerforum beworben und eine Zahlung in Bitcoin für die Domain gefordert.
US-Behörden missbilligen illegale Operationen
Die Beschlagnahme erfolgte durch das US-Heimatschutzministerium (DHS) und das Justizministerium (DOJ). Bekannt wurde der Fall, nachdem der Inhaber die Domain (coronaprevention.org) an einen verdeckten Ermittler des DOJ verkaufen wollte.
Der Agent überzeugte den Website-Betreiber davon, dass er über die Domain gefälschte Corona-Testkits verkaufen wolle. Laut Bericht stimmte der Betreiber dem Plan kritiklos zu und bezeichnete ihn als „genial“.
Unterdessen wurde die Website in dem besagten Forum aufgeführt, einen Tag nachdem derdent der Vereinigten Staaten, Donald Trump, angesichts des Coronavirus-Ausbruchs im Land einen nationalen Notstand ausgerufen hatte.
Das betreffende Forum ist vor allem für Inhalte bekannt, die sich mit dem Hacken von Online-Konten und Computer-Exploits befassen. Vermutlich nutzen es vor allem Menschen, die sich für Computerhacking interessieren.
US-Justizministerium geht gegen COVID-19-Betrug vor
Laut einem im Bericht enthaltenen Optionsschein gab der Verkäufer ein Gebot von 500 US-Dollar für die Domain ab, die normalerweise für etwa 20 US-Dollar verkauft wird. Gleichzeitig überwies der Agent des US-Justizministeriums einen Teil der Zahlung an eine unbekannte Bitcoin -Wallet-Adresse (BTC).
Die Beschlagnahme der Website erfolgte im Anschluss an die Ankündigung des US-Justizministeriums, eine beträchtliche Anzahl von Domains abgeschaltet zu haben, die für Betrugsmaschen im Zusammenhang mit COVID-19 genutzt wurden. Daher bleibt unklar, ob die Beschlagnahme von coronaprevention.org im Zusammenhang mit den jüngsten Maßnahmen des US-Justizministeriums stand.
Darüber hinaus bestätigte der Sprecher des Justizministeriums, dass der Behörde die zunehmenden COVID-19-Betrugsfälle im Zusammenhang mit verschiedenen digitalen Zahlungsmethoden bekannt seien. Das Ministerium würdigte außerdem die Bemühungen der Kryptoindustrie zur Eindämmung dieser Betrügereien , so der Sprecher.

