Coinbase, ein US-amerikanischer Anbieter von Kryptobörsen und Wallets, hat am 14. August ein Patent angemeldet, das einen Mechanismus zur Verbesserung der Sicherheit Bitcoin Zahlungen vorschlägt. Dies geht aus der von Coinbase beim US-Patent- und Markenamt veröffentlichten Anmeldung
Wie aus ihrer Klageschrift hervorgeht, gehen die derzeitigen Systeme nicht ausreichend auf die Bedenken ein, dass die privaten Schlüssel der Bitcoin -Adressen der Benutzer aus ihren Wallets gestohlen werden könnten, wenn sie eine Zahlung tätigen, insbesondere beim Verlassen der Händlerseite.
Das Patent von Coinbase betrifft daher sogenannte „Key Ceremony“-Lösungen, die die Passphrasen privater Nutzer in „Master-Key-Anteile“ verschlüsseln. Diese Anteile werden anschließend zu einem „operativen Master-Key“ zusammengeführt und dienen der Erstellung eines privaten Schlüssels bei der Signierung von Transaktionen. Das neue System ermöglicht Administratoren zudem die Implementierung einer „Freeze-Logik“, die bei einer Sicherheitswarnung alle Zahlungsaktivitäten aussetzt.
Es wird außerdem ein Verfahren zur API-Schlüsselgenerierung vorgeschlagen, um die Sicherheit bei der Nutzung des Systems über das Internet zusätzlich zu erhöhen. Wie im Patent beschrieben, ist die API in zwei Teilen gespeichert: Ein Teil befindet sich auf den Diensten von Coinbase, der andere auf dem Host-Server. Alle Transaktionen werden nur dann validiert, wenn der vom Webserver gesendete API-Schlüssel mit dem auf dem Server gespeicherten Schlüssel übereinstimmt.
Während Coinbase nach Möglichkeiten sucht, die Sicherheit von Kryptotransaktionen zu erhöhen, hat Mastercard ebenfalls ein Patent angemeldet, das die Blockchain-Technologie zum Schutz derdentvon Kunden an Verkaufsstellen nutzen würde.

