- Coinbase Japan stellt rund um die US-Wahlen verstärkt neue Mitarbeiter ein.
- Japan plant ebenfalls die Einführung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) in Kürze.
- Coinbase Japan betritt nach langem Warten den Markt.
Nach langem Warten bereitet sich die US-amerikanische Kryptowährungsbörse Coinbase auf den Markteintritt in Japan vor, nachdem sie bereits in der Vergangenheit ihr Interesse an diesem Vorhaben bekundet hatte. Der CEO des Unternehmens, Briantron, verkündete kürzlich auf Twitter die Einstellung von Mitarbeitern bei Coinbase Japan und rief dazu auf, geeignete Kandidaten vorzuschlagen.
Das Unternehmen bietet in der japanischen Hauptstadt bestimmte freie Stellen in den Abteilungen für weltweite Expansion, Marketing und Kommunikation, Informationstechnologie, Kundendienst, Finanzen und Buchhaltung an.
Rechtliche Genehmigungen für Coinbase Japan
Coinbase ist vor Kurzem zum Mitglied zweiter Klasse der Japan Virtual Currency Exchange Association geworden, während die japanische Finanzdienstleistungsbehörde (FSA) Coinbase bereits im März 2020 zugelassen hat.
Das Unternehmen unternimmt seit 2016 große Anstrengungen, in den japanischen Markt einzutreten. Als es 2019 erstmals den Wunsch äußerte, in den potenziellen japanischen Markt einzutreten, war es sehrdent die Lizenz von der FSA zu erhalten, doch leider steht diese noch aus.
Der Zeitpunkt ist ideal, da sich das Land bereits verstärkt auf die Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) und weniger auf Bitcoin und andere Kryptowährungen konzentriert. Japan hinkt bei der Entwicklung einer CBDC zwar etwas hinterher, holt aber im Wettbewerb auf.
Der Markteintritt in Japan durch die Einstellung neuer Mitarbeiter wäre ein klares Zeichen dafür, dass Coinbase dort mit Sicherheit erfolgreich sein wird. Das Unternehmen birgt großes Potenzial und die Entscheidung, in Japan höhere Gewinne zu erzielen, wäre richtig. Da Japan Kryptowährungen und digitalen Währungen zunehmend aufgeschlossener gegenübersteht, wird ein starkes Marktwachstum erwartet.

