Laut Nikkei Asia arbeitet China an einem neuen Regulierungsgesetz, das regeln soll, wie viele fortschrittliche KI-Chips lokale Unternehmen von ausländischen Anbietern, insbesondere von Nvidia, kaufen dürfen.
Dies ist natürlich Teil von Xi Jinpings Mission, staatlich unterstützte Chiphersteller gegenüber amerikanischen zu bevorzugen, seit Trump einen Technologie- und Handelskrieg begonnen hat, den niemand wollte.
Die Nachfrage nach Nvidia-Produkten in China ist nach wie vor hoch, insbesondere von großen Plattformen, die auf hohe Rechenleistung angewiesen sind, um KI-Modelle in großem Umfang auszuführen.
Chinesische Unternehmen haben über zwei Millionen H200-Chips bestellt, die jeweils rund 27.000 US-Dollar kosten. Diese Zahl übersteigt das verfügbare Angebot bei Weitem. Nvidia verfügt schätzungsweise über etwa 700.000 Einheiten auf Lager, wodurch eine große Diskrepanz zwischen Bestellungen und lieferbarem Bestand entsteht.
Zuvor hatte die US-Regierung bestätigt, dass sie den Verkauf von H200-KI-Computerchips nach China erlauben wird und damit nach monatelanger Unsicherheit die Tür für begrenzte Exporte wieder öffnet. Die chinesischen Regulierungsbehörden lassen dies jedoch nicht unkontrolliert. Die geplanten Regelungen sehen lediglich eine Mengenbegrenzung vor, anstatt den Verkauf gänzlich zu verbieten. Dadurch erhält Peking mehr Kontrolle darüber, wie ausländische Hardware im Land eingesetzt wird.
Peking bereitet Quoten und Genehmigungsverfahren für H2O-Importe vor
Nikkei berichtet, dass Jinping ein System entwickelt, das die Gesamtmenge der von chinesischen Unternehmen zu erwerbenden High-End-KI-Chips regulieren soll. Erste Genehmigungen für bestimmte H200-Mengen könnten noch vor Monatsende erfolgen.
Die Unternehmen erhalten keinematic Genehmigung, da jeder Käufer erklären muss, warum die Chips benötigt werden und warum lokale Alternativen die gleiche Arbeitslast nicht bewältigen können.
Regierungsbehörden haben wiederholt Treffen mit führenden Technologieunternehmen abgehalten, um den aktuellen Einsatz ausländischer Chips zu überprüfen. Die Beamten konzentrierten sich dabei vor allem auf Inferenz-Workloads, bei denen trainierte KI-Modelle ausgeführt und nicht selbst entwickelt werden.
Berichten zufolge werden im Rahmen des Prozesses auch die Kaufverhältnisse geprüft. Demnach könnten Unternehmen hinsichtlich der Anzahl ausländischer KI-Chips, die sie im Vergleich zu inländischen Chips erwerben dürfen, Beschränkungen unterliegen. Dieser Rahmen wird derzeit noch finalisiert. Gleichzeitig befragen Beamte Unternehmen nach der erwarteten Nachfrage nach Nvidia Blackwell-Chips, obwohl diese Produkte in Washington noch keine Exportgenehmigung erhalten haben.
Die Maßnahmen haben bereits für Verwirrung gesorgt. Chinesische Zollbehörden teilten Agenten diese Woche mit, dass die Einfuhr von Nvidia H200-Chips nach China nicht gestattet sei. Diese Anweisung widersprach anderen Signalen aus Peking. Unabhängig davon wurden einige Technologieunternehmen darüber informiert, dass Genehmigungen nur unter besonderen Bedingungen, hauptsächlich für Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Verbindung mit Universitäten, erteilt würden.
Die erneute Zulassung zum chinesischen Markt wird Nvidia und der US-Regierung, die eine Gebühr von 25 % auf die Chipverkäufe erheben will, Einnahmen von bis zu 50 Milliarden Dollar bescheren.
David Sacks, der KI-Beauftragte des Weißen Hauses, hatte zuvor erklärt: „Die Frage, was wir an China verkaufen, wird immer komplex sein, und es gibt Raum für eine Vielzahl von Meinungen dazu. Die Frage, ob wir an den Rest der Welt, insbesondere an unsere Freunde und Verbündeten, verkaufen, sollte hingegen eindeutig sein. Die harte Linie gegenüber China zielt darauf ab, amerikanischen Unternehmen zum Sieg im KI-Wettlauf zu verhelfen, nicht Huawei beim Aufbau einer digitalen Seidenstraße zu unterstützen.“

