In einer überraschenden Wendung der Ereignisse sah sich Yan Chenglong, der nach seinem Sieg bei einem großen Turnier in der Provinz Hainan kürzlich zum „Xiangqi-König“ gekrönt wurde, nach einer unkonventionellen Feier mit Kontroversen und entsprechenden Konsequenzen konfrontiert.
Yan Chenglongs Triumph, bei dem er Amateurspieler im Xiangqi-Gymnasium bezwang und den Meistertitel sowie ein Preisgeld von 100.000 Yuan gewann, wurde am nächsten Morgen von einem ungewöhnlichendent überschattet. Berichten zufolge fanden Hotelangestellte Chenglong nach einer durchzechten Nacht in der Badewanne vor, wo er sein Geschäft verrichtet hatte, was Fragen zu seinem Verhalten während des gesamten Turniers aufwarf.
Betrugsvorwürfe und die „Analperlen“-Kontroverse
In chinesischen sozialen Medien kursierten Gerüchte, Chenglong habe während des Turniers möglicherweise eine ungewöhnliche Betrugsmethode angewendet. Angeblich benutzte er ein Gerät zur Analmassage, um Daten über das Schachbrett mit einem entfernten Computer zu teilen und so seine strategischen Züge zu beeinflussen. Schockierenderweise wurde das Gerät angeblich nach seinem ungewöhnlichen Siegesjubel entdeckt.
Chenglong wies die Betrugsvorwürfe vehement zurück und erklärte sein Verhalten mit einer durch Alkoholkonsum am Vorabend verursachten Durchfallerkrankung. Er betonte, seine über 40-jährige Erfahrung im Spitzenschach beweise seine Integrität. Chenglong erklärte, er habe in der Notlage die Badewanne als provisorische Lösung gewählt.
Antwort der chinesischen Xiangqi-Vereinigung
Der chinesische Schachverband (CXA), der für die Schachwettbewerbe im Land zuständig ist, reagierte auf die Vorwürfe gegen Chenglong. Obwohl der CXA den entstandenen Schaden am Hotel und die negativen Auswirkungen auf den Wettbewerb anerkannte, erklärte er, es gebe nicht genügend Beweise, um die Betrugsvorwürfe endgültig zu beweisen. Dennoch verurteilte er Chenglongs Verhalten aufs Schärfste.
Aberkennung des Titels und Strafmaßnahmen
Am 25. Dezember entzog der chinesische Schachverband (CXA) Chenglong offiziell seinen Meistertitel und zog damit erhebliche Konsequenzen für sein Verhalten. Neben dem Verlust eines nicht genannten Teils seines Preisgeldes wurde Chenglong für ein Jahr von der Teilnahme an allen chinesischen Schachwettbewerben ausgeschlossen. Der Verband bezeichnete sein Verhalten als schädlich für die öffentliche Ordnung, die guten Sitten und das Ansehen von Xiangqi.
Interessanterweise ist dieserdent nicht der erste, bei dem Analkugeln mit einem Schachbetrugsskandal in Verbindung gebracht wurden. In den Vereinigten Staaten wurde Großmeister Hans Niemann beschuldigt, im September 2022 ein rektales Implantat verwendet zu haben, um sich gegen Weltmeister Magnus Carlsen einen Vorteil zu verschaffen. Niemann wies die Anschuldigungen zurück, woraufhin ein Gerichtsverfahren im August 2023 abgeschlossen wurde.
Ungewöhnliche Taktiken und schwerwiegende Folgen
Die Kontroverse um Yan Chenglongs Siegesfeier und die darauf folgenden Betrugsvorwürfe hat nicht nur in der Schachwelt für Aufsehen gesorgt, sondern auch ernsthafte Konsequenzen seitens des Weltschachverbandes nach sich gezogen. Derdent verdeutlicht, zu welchen Mitteln manche Menschen greifen, um einen Sieg zu erringen, und dabei den Fairplay-Gedanken untergraben.
Chenglongs Sieg brachte ihm zunächst den Beinamen „Xiangqi-König“ ein. Sein unorthodoxer Jubel und die darauf folgenden Anschuldigungen führten jedoch zum Verlust seines Titels, zu Geldstrafen und einer Sperre für den Wettkampfbetrieb. Die Schachwelt, sowohl in China als auch international, bleibt wachsam gegenüber jeglichen Versuchen, die Integrität des Spiels zu beeinträchtigen.
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