US-Bezirksrichter Richard A. Jones hat die Kautionsauflagen für Changpeng Zhao, den Gründer der Kryptowährungsbörse Binance(auch bekannt unter seinen Initialen CZ), angepasst. Nach seinem Schuldbekenntnis im November wegen Verstoßes gegen US-amerikanische Geldwäschegesetze drohen Zhao nun bis zu 18 Monate Haft. Die Urteilsverkündung ist für April angesetzt.
Richter Jones hat kürzlich angeordnet, dass Zhao die Bewährungshilfe des Gerichts über jede Reise innerhalb der Vereinigten Staaten informieren muss und bis zu seiner Urteilsverkündung das Land nicht verlassen darf. Darüber hinaus muss Zhao seinen kanadischen Pass einem Verwahrer aushändigen, der von einem Mitarbeiter seines Anwaltsteams beauftragt wurde. Dieser Verwahrer muss Zhao auch auf allen Reisen begleiten, bei denendenterforderlich ist.
Zhao muss alle seine gültigen und abgelaufenen Pässe seinen Anwälten aushändigen und darf ohne gerichtliche Genehmigung keine neuen Pässe oder Reisedokumente beantragen. Diese Maßnahmen wurden ergriffen, um sicherzustellen, dass Zhao der US-amerikanischen Gerichtsbarkeit unterliegt, da kein Auslieferungsabkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten besteht, wohin Zhao zurückkehren wollte und wo seine Familie hauptsächlich lebt.
Dieser Fall folgt auf Maßnahmen mehrerer US-Behörden gegen Binance und Zhao. Daraufhin schloss Zhao einen Vergleich mit dem US-Justizministerium und trat als CEO von Binancezurück. Im Rahmen des Vergleichs wird Binance voraussichtlich auch eine erhebliche Geldstrafe zahlen. Die aktualisierten Kautionsauflagen spiegeln die laufenden Bemühungen wider, Zhaos Kooperation mit dem US-Justizverfahren im Vorfeld der Urteilsverkündung sicherzustellen.

