Die CFTC und die US-Börsenaufsicht SEC planen, die Gespräche über eine effektive Regulierung von Kryptowährungen wieder aufzunehmen. Ein zentraler Vorschlag ist die Wiedereinsetzung des 2010 eingerichteten gemeinsamen Beratungsausschusses von CFTC und SEC. Dieser Ausschuss soll als Plattform für die Diskussion regulatorischer Fragen dienen, die beide Behörden betreffen.
Der gemeinsame Beratungsausschuss der CFTC und der US-Börsenaufsicht SEC wurde durch die Zusammenarbeit der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingerichtet
Laut einem Bericht des gemeinsamen Beratungsausschusses war dieser mit der Bearbeitung regulatorischer Fragen von gemeinsamem Interesse für beide Behörden beauftragt. Zu den im Mandat des AusschussesdentAufgaben gehörten diedentneu auftretender regulatorischer Risiken sowie die Bewertung und Quantifizierung ihrer Auswirkungen auf Investoren und Marktteilnehmer.
Die weitere Harmonisierung der Regulierungen der CFTC und der US-amerikanischen SEC gehörte ebenfalls zum Mandat des Ausschusses. Der Ausschuss ist seit 2014 inaktiv.
Erneute Zusammenarbeit zielt auf die Wiederbelebung des gemeinsamen Ausschusses für Kryptoregulierung ab
🚨Exklusivmeldung: Da digitale Vermögenswerte für die Regulierungsbehörden immer wichtiger werden, diskutieren @SECGov und die @CFTC der #Kryptoregulierung , @FoxBusiness erfahren hat.
Eine Idee ist, die Satzung für die gemeinsame CFTC und SEC wieder in Kraft zu setzen… pic.twitter.com/5vJGhHyMro
— Eleanor Terrett (@EleanorTerrett) 13. Februar 2025
Laut CFTC war die Einrichtung des gemeinsamen Beratungsausschusses eine der 20 Empfehlungen im Harmonisierungsbericht der Behörden aus dem Jahr 2009. Die amtierende CFTC-Vorsitzende Caroline Pham schlug letztes Jahr die Wiedereinsetzung des gemeinsamen Beratungsausschusses vor und bezeichnete dies alstronSignal für einen neuen kooperativen und gemeinschaftlichen Regulierungsansatz der USA für digitale Vermögenswerte. Ein Reporter von Fox Business News deutete an, dass die CFTC und die US-Börsenaufsicht SEC derzeit Gespräche mit dem Ziel führen, die regulatorische Harmonisierung wiederzubeleben.
Der erste Punkt auf der Tagesordnung des Ausschusses war die Überprüfung der Marktereignisse vom 6. Mai und die Abgabe von Empfehlungen in Bezug auf Marktstruktur- und Liquiditätsfragen, die möglicherweise zu der an diesem Tag aufgetretenen Volatilität beigetragen haben.
Der Ausschuss erhielt zwei Berichte von den Mitarbeitern der CFTC und der SEC, einen Bericht vom 18. Mai 2010 mit dem Titel „Vorläufige Feststellungen zu den Marktereignissen vom 6. Mai 2010“ und einen Bericht vom 30. September 2010 mit dem Titel „Feststellungen zu den Marktereignissen vom 6. Mai 2010“. Darüber hinaus gingen Stellungnahmen und Kommentare von verschiedenen Marktteilnehmern ein, und der Ausschuss hielt öffentliche Sitzungen am 24. Mai, 22. Juni, 11. August und 5. November 2010 ab.
Laut Fox Business News besteht ein Vorschlag darin, die Satzung des gemeinsamen Beratungsausschusses von CFTC und SEC wieder einzuführen, um ein Forum für die Diskussion über neue regulatorische Fragen zu schaffen, die beide Behörden betreffen.
Wiederaufgenommene Diskussion befasst sich mit regulatorischen Überschneidungen im Kryptomarkt
Merkle Science berichtete, dass die Komplexität der Kryptoregulierung mit dem Wachstum des globalen Kryptomarktes weiter zugenommen hat. Die CFTC und die US-Börsenaufsicht SEC sind für die Überwachung unterschiedlicher Aspekte des Kryptomarktes zuständig, obwohl sich ihre Zuständigkeiten häufig überschneiden. Regulatorische Unterschiede zwischen Rohstoffen (CFTC) und Wertpapieren (SEC) haben die Spannungen zwischen den beiden Behörden verschärft.
Laut Merkle Science hat die CFTC eine eindeutige Zuständigkeit für Vermögenswerte, die als Rohstoffe gelten, wie Bitcoin und Ethereum. Die Frage, ob viele neuere Altcoins, DeFi -Token oder Security-Token als Rohstoffe oder Wertpapiere reguliert werden sollten, ist jedoch weiterhin ungeklärt. Stablecoins stellen einen Graubereich dar, da die CFTC behauptet, sie könnten als Rohstoffe unter ihre Zuständigkeit fallen. Die US-Börsenaufsicht SEC argumentiert hingegen, dass bestimmte Stablecoin-Emittententracanbieten könnten, wenn die Token mit der Erwartung von Gewinnen vermarktet werden.
Die regulatorische Unsicherheit hat eine anhaltende Debatte darüber ausgelöst, ob Stablecoins wie USDC und USDT Wertpapiere, Rohstoffe oder etwas ganz anderes sind. Die US-Börsenaufsicht SEC stellte 2024 ihre Untersuchungen gegen Paxos ein, nachdem sie zu dem Schluss gekommen war, dass der von Paxos ausgegebene Binance USD (BUSD) nicht als Rohstoff einzustufen ist.

