Capital One, eine der größten Banken der USA, arbeitet an der Distributed-Ledger-Technologie, auch bekannt als Blockchain, um ihren Kunden eine sicherere und komfortablere Benutzerauthentifizierung zu ermöglichen. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Meldung hervor.
Diese Entwicklung ist Teil ihrer Patentanmeldung, die im Juni 2017 beim US-Patent- und Markenamt eingereicht wurde. Laut ihrem Vorschlag plant Capital One die Entwicklung eines Blockchain-Systems zum Empfangen, Speichern und Abrufen der verschlüsselten Benutzerauthentifizierungsdaten ihrer Kunden.
Die Idee des Bankenriesen wird als „eine verteilte, nicht vertrauenswürdige Aufzeichnung von Authentifizierungsinteraktionen“ defi, die es den Benutzern ermöglicht, sich auf mehreren Plattformen zu authentifizieren, wobei die zwischen ihnen ausgetauschten persönlichen Daten jedoch nur begrenzt sind.
Folglich ruft die neue Methode diedenterst ab, wenn der Authentifizierungsprozess beginnt. Basierend auf den empfangenen Authentifizierungsinformationen autorisiert oder lehnt das System den Benutzer ab.
Dieser Vorschlag soll den Zeit- und Ressourcenaufwand für verschiedene Institutionen bei der Kundenakquise potenziell verringern. Wenn ein potenzieller Kunde online einen neuen Service beantragt, muss er lediglich seine grundlegenden Daten wie E-Mail-Adresse, vollständigen Namen und Telefonnummer angeben. Stimmen die Angaben überein, wird die verifiziertedentdirekt in der Blockchain gespeichert, was den Authentifizierungsprozess verkürzt.
Daher würden, wie Capital One behauptet, Institutionen und ihre Kunden von diesem kollaborativen System profitieren, das Authentifizierungsinteraktionen verwaltet.

