Die australischen Behörden arbeiten intensiv daran, Kryptowährungen und alle damit verbundenen Dienstleistungen, einschließlich großer Börsen und Brokerhäuser, streng zu überwachen. Die australische Wertpapier- und Investitionskommission (ASIC) hat nun gegen Byte Power vorgegangen und dem Unternehmen ein Verbot sowie eine Geldstrafe auferlegt.
Die Geldstrafe von 33.000 australischen Dollar gegen die Kryptobörse Byte Power erfolgte, nachdem das Unternehmen seine Versprechen gegenüber den Anteilseignern nicht eingehalten hatte. Dem Unternehmen wurde der Betrieb bis zum Abschluss der Untersuchung untersagt.
Die Geldstrafe wurde gegen die Australian Securities and Investments Commission (ASIC) verhängt, die für die Regulierung aller Kryptowährungsangelegenheiten zuständige Behörde. Die Australian Securities Exchange (ASX) hat hingegen ein faktisches Handelsverbot gegen das Unternehmen verhängt.
Die Unregelmäßigkeiten wurden im bevorstehenden Börsenplan entdeckt, der den Aktionären bereits im Oktober 2017 vorgestellt worden war. Das Unternehmen hatte aktiv das singapurische Unternehmen Soar Labs mit der Entwicklung seiner nächsten großen Börse beauftragt. Zum Zeitpunkt der Beauftragung wurde Soar Labs als kompetenter Anbieter präsentiert, was sich später als falsche Behauptung herausstellte.
Bye Power beschloss im Dezember 2018, den Anbieter zu wechseln, nachdem Soar Labs die Entwicklungsanforderungen nicht erfüllen konnte; allerdings kam das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur „kontinuierlichen Offenlegung“ nicht nach
Die Klausel verpflichtete Byte Power zur Offenlegung der laufenden Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Anbieterwechsel. Der Verstoß führte nicht nur zu einer hohen Geldstrafe, sondern auch zu einem Betriebsverbot, bis die ASX eine gründliche Untersuchung der Betriebs- und Entwicklungsverfahren sowie der Rechtslage abgeschlossen hat.
Byte Power zahlt eine Strafe von 33.000 Pfund