Als bedeutenden Schritt in Richtung globaler Expansion hat Bybit, ein führender Akteur im Bereich der Kryptowährungsbörsen , kürzlich bekannt gegeben, dass es die vorläufige Genehmigung erhalten hat, als Handelsplattform für digitale Vermögenswerte zu fungieren und Verwahrungsdienstleistungen in Kasachstan anzubieten.
Diese vorläufige, oder „prinzipielle“, Genehmigung der Astana Financial Services Authority (AFSA) ebnet den Weg für Bybits Eintritt in den aufstrebenden Markt für digitale Währungen dieses Commonwealth-Landesdent Staaten (GUS).
Wetten auf die GUS-Region
Ben Zhou, Mitbegründer und CEO von Bybit, äußerte sich optimistisch über die GUS-Region und hob sie als vielversprechenden Boden für die Entwicklung und das Wachstum des Kryptosektors hervor.
Diese Einschätzung basiert auf der zunehmenden tracdigitaler Währungen und der zugrundeliegenden Blockchain-Technologie in diesen Ländern. Die Genehmigung durch die AFSA versetzt Bybit in einetronPosition, um vom potenziellen Wachstum dieser Region zu profitieren.
Zhou betonte Bybits strikte Einhaltung der Vorschriften und erklärte: „Es war schon immer unser oberstes Ziel, unsere Geschäfte in Übereinstimmung mit den geltenden Regeln und Vorschriften zu führen.“
Diese Stellungnahme erfolgt im Anschluss an die jüngsten behördlichen Überprüfungen in Japan, wo die Börse wegen fehlender ordnungsgemäßer Registrierung beanstandet wurde.
Die grundsätzliche Genehmigung ist ein wichtiger Meilenstein, aber noch nicht der letzte Schritt. Bybit muss bestimmte Vorbedingungen erfüllen, bevor das Unternehmen die uneingeschränkte Zulassung zur Bedienung lokaler Nutzer in Kasachstan erhält.
Zu diesen Bedingungen gehören voraussichtlich die Einhaltung lokaler und internationaler regulatorischer Normen, der Schutz der Interessen der Anleger und die Schaffung eines sicheren Handelsumfelds für digitale Vermögenswerte.
Bybits Expansionspläne
Diese jüngste Entwicklung in Kasachstan ist Teil der laufenden Expansionsstrategie von Bybit. Die Kryptowährungsbörse hat in den letzten Monaten eine breite Palette von Dienstleistungen für ihre Nutzer eingeführt.
Bereits im Mai hatte Bybit angekündigt, Krypto-Kreditdienstleistungen einzuführen und damit das Angebot an Finanzdienstleistungen für seine Nutzer zu erweitern.
Um sein Angebot weiter auszubauen, ging Bybit im März eine Kooperation mit Mastercard ein, um eine neue Debitkarte speziell für Kryptowährungstransaktionen auf den Markt zu bringen.
Dieser Schritt markierte nicht nur eine bedeutende Weiterentwicklung des Dienstleistungsangebots von Bybit, sondern symbolisierte auch einen Fortschritt bei der Steigerung der Akzeptanz von Kryptowährungen in der breiten Öffentlichkeit.
Der Schritt, Dienstleistungen in Kasachstan anzubieten, steht im Einklang mit der jüngsten Positionierung des Landes als regionales Zentrum für Krypto-Mining und Blockchain.
Kasachstan fördert aktiv sein Krypto- und Blockchain-Ökosystem und legt dabei großen Wert auf einetronRegulierung, um einen fairen und transparenten Markt zu gewährleisten.
Anfang des Jahres hat die kasachische Regierung vorgeschrieben, dass 75 % der Einnahmen aus dem Krypto-Mining über Kryptobörsen abgewickelt werden müssen. Diese Maßnahme soll Steuerhinterziehung eindämmen und die Transparenz in diesem schnell wachsenden Sektor erhöhen.
Die Umsetzung dieser Politik war erfolgreich; allein im Jahr 2022 nahm das Land rund 7 Millionen Dollar an Kryptosteuern ein.
Darüber hinaus erprobt Kasachstan die Entwicklung einer eigenen digitalen Zentralbankwährung (CBDC), was sein Engagement für die Krypto-Revolution unterstreicht.
Die grundsätzliche Genehmigung für Bybit ist nicht nur ein Erfolg für das Unternehmen, sondern auch ein ermutigender Schritt für das gesamte Krypto-Ökosystem in Kasachstan und der GUS-Region.
Während sich Bybit darauf vorbereitet, hier Fuß zu fassen, wird deutlich, dass sich der Markt für digitale Währungen in der Region auf einem Aufwärtstrend befindet.

