Das in Großbritannien ansässige Softwareunternehmen Acre konnte rund sechseinhalb Millionen Dollar (6,5 Mio. USD) für die Anwendung der Blockchain-Technologie auf den Antragsprozess für Versicherungen und Hypotheken für Berater einwerben.
Laut einer Pressemitteilung vom 4. April werden fast 75 Prozent der Hypotheken im Vereinigten Königreich über Berater vermittelt.
In diesem Bericht wird angegeben, dass Acre Blockchain zur Speicherung von Daten über etablierte Hypothekenberatung nutzt.
Ein britisches Finanzberatungsunternehmen namens Sesame Bankhall Group, das landesweit über elftausend Berater beschäftigt, soll diesen enormen Beitrag geleistet haben. Laut Owler beläuft sich der jährliche Umsatz der Berater auf rund viereinhalb Millionen Dollar.
Darüber hinaus behauptet die Pressemitteilung, dass die Semsame Bankhall Group einen Vertrag mit dem Startup Acre unterzeichnet habe, Details zu diesem Vertrag wurden jedoch nicht bekannt gegeben.
Wie Medien im Oktober 2018 berichteten, gelten Hypotheken dank der Blockchain-Technologie als Instrument für Dezentralisierung und Entwicklung. PwC, eines der vier größten Wirtschaftsprüfungsunternehmen, argumentierte, die Blockchain-Technologie könne die Gebühren und den Aufwand im Antragsverfahren reduzieren, zuverlässige und fälschungssichere Transaktionsdatensätze generieren und nahezu sofortige Vertragsabschlüsse ermöglichen.
Im vergangenen Monat wurde berichtet, dass die Schweizer Hypothekenbank Lenzburg eine Allianz mit dem Schweizer Kryptowährungsmanager TokenSuisse eingegangen ist, um die Dienstleistungen der Bank im Bereich Blockchain und Krypto-Unternehmen zu erweitern.
Hypothekenfirmen in Großbritannien