Da Brasilien den Handel mit Kryptoderivaten Binance verbietet, muss die Börse einen weiteren Rückschlag hinnehmen. In ihrer offiziellen Stellungnahme erklärte die brasilianische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEC), dass Binance keine Kryptoderivate anbieten dürfe, da die Börse nicht als Wertpapierhändler registriert sei.
Die offizielle Anordnung stellt klar, dass Derivatekontrakte trac brasilianischem Recht als Wertpapiere gelten. Daher verbietet Brasilien Binance den Handel mit Derivaten, da das Unternehmen für solche Handelsaktivitäten eine Lizenz als Wertpapierhändler benötigt. Binance sieht sich in letzter Zeit in vielen Ländern mit regulatorischen Bedenken konfrontiert.
Händler betroffen, da Brasilien Binance Derivateangebote verbietet
Die SEC-Anordnung besagt, dass Binance Futures brasilianischen Kunden verschiedene Produkte anbietet, die unter die Kategorie der Derivate fallen. Auf der offiziellen Website findet sich kein Hinweis darauf, dass die Vorschriften für den Handel mit Derivaten eingehalten werden. Daher kommt die Anordnung zu dem Schluss, dass solche Dienstleistungen verboten sind, da das Unternehmen keine Zulassung als Wertpapiervermittler besitzt.
Da Brasilien den Handel Binance Futures verbietet, hat das Unternehmen noch keine offizielle Stellungnahme zu der Anordnung der US-Börsenaufsicht SEC abgegeben. Das Verbot betrifft Binance Händler, die mit Derivaten handeln, unmittelbar.
Trotz globaler Rückschläge ist Binance weiterhin im Geschäft
Gemäß den Anordnungen zur Schließung des Binance -Derivatehandels muss das Unternehmen die Werbung für diese Produkte unverzüglich einstellen. Jegliche diesbezügliche Werbung ist auf allen Plattformen, einschließlich sozialer Medien, zu unterbinden. Zuwiderhandlungen werden mit einer hohen Geldstrafe von 188 US-Dollar pro Tagtrac.
Interessanterweise bezieht sich die SEC-Anordnung ausschließlich auf das Verbot von Derivaten. Die von Binanceangebotenen Spot-Trading-Aktivitäten werden nicht erwähnt. Obwohl Brasilien Binance Derivate verbietet, bleiben die anderen Geschäftsbereiche unberührt. Ob sich das Verbot auch auf andere damit verbundene Angebote erstreckt, ist unklar. Die CVM-Anordnung scheint sich primär nur auf Kryptoderivate zu beziehen.

