Die Nutzer des kryptofreundlichen und datenschutzorientierten Brave-Browsers verzeichnen einen weiteren Anstieg. Laut den am Montag veröffentlichten Unternehmensstatistiken hat die Zahl der monatlich und täglich aktiven Nutzer der Plattform in den letzten zwei Monaten deutlich zugenommen.
Brave-Browser-Nutzer fügen 1,5 Millionen hinzu
Brave wurde Berichten zufolge vor fünf Jahren als Open-Source-Internetbrowser veröffentlicht. Sein Hauptziel ist der Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer durch das Entfernen trac auf Websites, einschließlich Werbung. Seit dem Start der Plattform verzeichnet Brave einen bemerkenswerten Anstieg der aktiven Nutzerzahlen.
Im November 2019 verzeichnete Brave über 10 Millionen monatlich aktive Nutzer. Nach dem Bericht des Unternehmens im März stieg diese Zahl auf 13,5 Millionen, wobei 4,3 Millionen Nutzer monatlich und täglich aktiv waren. Am Montag meldete Brave zudem weitere 1,5 Millionen monatlich aktive Nutzer für April und Mai.
Die monatlichen Nutzerzahlen von Brave haben somit 15 Millionen erreicht, während die Zahl der täglich aktiven Nutzer bei rund 5 Millionen liegt. Der Internetbrowser verzeichnet ein stetiges Wachstum und konnte zahlreiche Partnerschaften, Entwicklungen und Ankündigungen neuer Krypto-Dienste verzeichnen.
Nutzer des Brave-Browsers werden für das Ansehen von Werbung mit dem firmeneigenen Token, den Basic Attention Tokens (BAT), belohnt. Dadurch verzeichnete das Unternehmen auch ein massives Wachstum seines Brave-Ads-Programms. Die Anzahl der Werbekampagnen im Browser stieg Berichten zufolge von Oktober 2019 bis Mai 2020 von 400 auf 1530.
Brave-Browser-Nutzer werden mit einer Videoanruf-App gelockt
Die neueste Entwicklung im Brave-Browser ist Brave Together. Wie Cryptopolitan berichtet wurde , plant der Internetbrowser die Einführung einer Videoanruf-Anwendung, die möglicherweise mit Zoom und ähnlichen Anbietern konkurrieren wird. Die Anwendung soll Ende-zu-Ende-verschlüsselt sein, um unbefugten Zugriff Dritter auf vertrauliche dent zu verhindern.
Die Anwendung, die sich derzeit in der Testphase befindet, basiert Berichten zufolge auf Jitsi, einem Entwickler von Videokonferenzlösungen.

