Der Brave-Browser steht seit Kurzem in der Kritik, weil er Suchanfragen nach Krypto-Unternehmen auf Affiliate-Links umleitet und dafür Provisionen erhält. Insbesondere Suchanfragen nach Binance , Trezor usw. wurden auf die eigenen Affiliate-Links des Browsers
Der Browser geriet in die Kritik, nachdem der Twitter-Nutzer Yannick Eckl (Benutzername: cryptonator1337 ) festgestellt hatte, dass man bei der Suche nach Binance automatisch auf eine Affiliate-Version der Webseite gelangt, über die der Browser Geld verdient matic
@brave- verwendet und " binance binance weitergeleitet – ich hab's durchschaut, Leute 😂
— CR1337 (@cryptonator1337) 6. Juni 2020
Dank der reibungslosen Zusammenarbeit zwischen dem Brave-Browser und Binance hat der CEO der Kryptobörse, Changpeng Zhao, dem Browser auf Twitter seine Unterstützung zugesichert. Trotz Zhaos Unterstützung nahm Dimitar Dinev, Geschäftsführer von JRR Crypto, den Browser unter die Lupe und entdeckte weitere Links, die auf die eigene Startseite weiterleiten . Dinev fand heraus, dass der Browser Nutzer auch auf die Websites von Ledger, Trezor und Coinbase umleitet.
Die Sicht des Brave-Browsers auf die Geschichte
Der CEO des Browsers, Brendan Eich, entschuldigte sich erst, nachdem der Fehler öffentlich geworden war. Er twitterte umgehend, um das Problem anzusprechen, entschuldigte sich für den Fehler und erklärte, das Problem sei behoben.
Er twitterte, dass sie die eingegebenen Domains nie wieder überarbeiten würden, und bedauerte dies sehr. Später erwähnte er, dass der Browser an einem tragfähigen Geschäftsmodell arbeite. Er erklärte, dass sie unter anderem durch datenschutzfreundliche Werbung Einnahmen generieren, die in Kryptowährungen ausgezahlt wird.
Er erwähnte, dass die Weiterleitung der Nutzererfahrung niemals Daten an den Affiliate weitergibt, was dem Datenschutzgedanken des Browsers entspricht. Bezüglich der Weiterleitungen Binance Suche erklärte er, dass der Code unsdent; es handele sich um einen Binance Affiliate-Code mit einem festen Wert für alle Nutzer. Erdentdie Nutzer nicht; er wird jedoch entfernt.
Andererseits glauben einige Nutzer, dass der Appell des Brave-CEOs nicht aufrichtig ist, da er dies nur tut, weil der Browser auf frischer Tat ertappt wurde. Andere stellen die Integrität des Browsers in Frage.

