Die Schweiz befindet sich in der ersten Reihe der Blockchain-Achterbahnfahrt und die Behörden haben gerade die nächste Station erreicht, nämlich einen erfolgreichen Pilotversuch zurdentmittels Blockchain-Ledger-Lösungen.
Die Schwedische Bundesbahn (SBB) hat ein Blockchain-basiertesdentin ihren Netzwerken implementiert. Die SBB gab bekannt, die Prüfung einer Blockchain-basiertendentfür alle ihre Mitarbeiter abgeschlossen zu haben.
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung von Linum Labs (Blockchain) und Consensys realisiert. Consensys ist ein Softwareentwicklungsstudio mit Sitz in den USA. Durch die Implementierung der uPort-Technologie können Mitarbeiter digitale IDs auf ihren Mobiltelefonen erstellen. Diese IDs ermöglichen ihnen anschließend den Zugang zu den Abteilungen der Bahn.
Dies erhöht die Sicherheit der Abteilung und ermöglicht der Leitung, die Arbeitsabläufe aller Mitarbeiter einzusehen. Ziel ist es, die Effizienz der von der Abteilung geführten Aufzeichnungen zu steigern.
Die Blockchain-Technologie, die allen Kryptowährungen weltweit zugrunde liegt, gewinnt in nahezu allen Wirtschaftszweigen deutlich an Bedeutung. Entgegen scheinbarer Einschränkungen hat sich die Technologie auch jenseits von Kryptowährungen als nützlich erwiesen.
Die Dinge ändern sich jedoch, da viele Branchen und Unternehmen die Blockchain-Technologie zumindest teilweise einsetzen. Darüber hinaus haben viele Regierungen Kryptowährungen reguliert, und einige implementieren die Blockchain-Technologie sogar, um die Effizienz und Sicherheit ihrer Datenspeicher zu erhöhen.
Auch in der Schweiz hat Swissport, das Schweizer Flughafen- und Frachtabfertigungsunternehmen, eine Blockchain-Studie gestartet, um deren Eignung für die Frachtabfertigung zu untersuchen. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass der Einsatz der Blockchain-Technologie nicht nur die Sicherheit dieser Abläufe erhöht, sondern auch die Betriebskosten senkt und Transaktionen beschleunigt.
Schweiz auf einer Blockchain-Achterbahn