Die koreanische Regierung wird bis Ende Mai entscheiden, ob sie ihren geplanten Fonds zur Förderung der Blockchain Bericht von ZDNet Korea zielt das Projekt darauf ab, koreanische Startups zu finanzieren
388 Millionen Dollar Blockchain-Entwicklungsfonds
Berichten zufolge wurde das Projekt ursprünglich im November letzten Jahres vom Ministerium für Wissenschaft und IKT des Landes und dem IITP initiiert. Die beteiligten Institutionen schlugen 480 Milliarden Won für das Blockchain-Entwicklungsprojekt vor, was etwa 388 Millionen US-Dollar entspricht.
Laut einem aktuellen Bericht steht das Ministerium jedoch kurz davor, über die Fortführung oder Einstellung des Blockchain-Entwicklungsfonds zu entscheiden. Sollte dieser grünes Licht erhalten, werden die Behörden in den nächsten fünf Jahren in Blockchain investieren.
Das Projekt soll Korea ermöglichen, im Bereich der Blockchain-Entwicklung mit Ländern wie China gleichzuziehen. Im Wesentlichen zielt es darauf ab, Unternehmen zu fördern, die das Yeta-Projekt des Ministeriums erfolgreich durchlaufen. Yeta wurde vom Ministerium ins Leben gerufen, um die wirtschaftliche Machbarkeit und die Rahmenbedingungen von Unternehmen im Blockchain-Bereich zu untersuchen.
Experten sind optimistisch, was die Blockchain betrifft
Laut Park Yong-beom, Professor am Fachbereich Software der Dankook-Universität, wird es schwierig sein, mit der Entwicklung von „Kerntechnologien“ Schritt zu halten; allerdings kann das Land bei der Blockchain-Entwicklung noch aufholen, da sich die Technologie noch in den Kinderschuhen befindet.
Yong-beoms Erklärung lautet:
Zum Glück ist Blockchain noch eine junge Technologie, daher hat [Korea] in diesem Bereich die Chance, eine führende Rolle einzunehmen.
Viele Experten im Land sind recht optimistisch, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für Korea gekommen ist, die Entwicklung der Blockchain-Technologie voranzutreiben. Sie fügten hinzu, dass das Land technologisch wettbewerbsfähig bleiben , wenn die Regierung in diese junge Branche investiere.
Das Ministerium hofft unterdessen, dass die Technologie die Grundlage für die „Datenwirtschaft“ des Landes bilden wird. Daher plant es, in entsprechende Projekte zu investieren, um die technologische Entwicklung in Korea zu gewährleisten.

