Bitmain wartete auf die Bearbeitung ihres Rechtsantrags, der es ihnen ermöglichen würde, ihren Börsengang (IPO) an der Hongkonger Börse durchzuführen, doch Berichten zufolge ist der Antrag im Laufe der Zeit „verfallen“.
Gemäß den Bestimmungen der Hongkonger Börse kann der Antragsteller seinen Antrag nach Ablauf der Frist erneut einreichen. Die Regeln verlangen jedoch auch, dass der Antragsteller die Finanzdaten aktualisiert, da eine Lücke von sechs Monaten seit dem Einreichungsdatum nicht zulässig ist.
Bitmain ist nicht das einzige Unternehmen, das mit solchen Verzögerungen bei der Lizenzvergabe zu kämpfen hat; auch Canaan Creative und Ebang berichten von ähnlichen Schwierigkeiten. Mining-Unternehmen gelten ohnehin als sehr volatiles Geschäft, und da der Krypto-Winter mehr als die Hälfte aller globalen Unternehmen in den Ruin getrieben hat, hat die Börse die Börsengänge zu Recht verschoben, so einige Experten.
Bitmain erzielte 2017 einen Umsatz von einer Milliarde Dollar und soll 2018 einen Verlust von rund 500 Millionen Dollar verbucht haben. Das Unternehmen behauptet jedoch, dass die Geschäftstätigkeit weiterhin profitabel sei.
Zu den Problemen bezüglich des Ablaufs der IPO-Frist hat das Unternehmen soeben eine Erklärung veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass das Unternehmen keine erkennbaren Pläne hat, sich erneut für den Börsengang zu bewerben
Der Antrag von Bitmain auf Börsennotierung an der HKex vom September 2018 ist nach sechs Monaten abgelaufen. Wir sind uns bewusst, dass die Kryptowährungs- und Blockchain-Branche trotz ihres enormen Potenzials noch relativ jung ist und ihren Wert erst noch beweisen muss. Wir hoffen, dass Regulierungsbehörden, Medien und die Öffentlichkeit dieser jungen Branche mehr Wertschätzung entgegenbringen. Wir werden den Antrag auf Börsennotierung zu einem späteren Zeitpunkt erneut einreichen.
binance IPO-Antrag abgelaufen