In einem kürzlich erschienenen Forschungsbericht prognostizierte JPMorgan (JPM), dass Bitcoin die Marktkapitalisierung von
Dies würde eine mehr als Verdopplung des Preises bedeuten. Das Finanzinstitut betonte jedoch, dass ein solches Szenario aufgrund des inhärenten Risikos von Bitcoinund der im Vergleich zu Gold höheren Volatilität unwahrscheinlich sei.
Bitcoin vs. Gold: Ein Vergleich
JPMorgan betonte, dass Gold der geeignetste Vergleich für Bitcoinsei, da Bitcoin von Anlegern als digitales Äquivalent des Edelmetalls wahrgenommen werde. Analysten um Nikolaos Panigirtzoglou erklärten, dass Bitcoin zwar von einigen Anlegern als potenzielle Alternative zu Gold betrachtet werde, seine deutlich höhere Volatilität jedoch bei der Portfolioallokation berücksichtigt werden müsse.
Der Bericht wies darauf hin, dass die Volatilität von Bitcoinetwa 3,7-mal höher ist als die von Gold. Daher wäre es unrealistisch zu erwarten, dass Bitcoin in den Portfolios von Anlegern nominal den gleichen Wert wie Gold erreichen würde. JPMorgan gab an, dass die implizite Allokation auf 0,9 Billionen US-Dollar sinken würde, wenn Bitcoin Gold in Bezug auf das „Risikokapital“ erreichen würde, was einem potenziellen Preis von 45.000 US-Dollar entspräche. Dies liegt deutlich unter dem aktuellen BitcoinKurs von rund 67.400 US-Dollar.
Auswirkungen auf den Bitcoin -ETF-Markt
Darüber hinaus analysierte JPMorgan die potenziellen Auswirkungen auf den Markt für Bitcoin -ETFs. Die Bank schätzte, dass die Anwendung des Volatilitätsverhältnisses von 3,7 ein Marktvolumen von rund 62 Milliarden US-Dollar für Bitcoin -ETFs implizieren könnte. Der Nettozufluss in Bitcoin ETFs beträgt etwa 9 Milliarden US-Dollar, wobei ein Teil davon möglicherweise eine Umschichtung von bestehenden Anlageprodukten darstellt.
Der Bericht deutete an, dass 62 Milliarden US-Dollar ein realistisches Ziel für das potenzielle Volumen von Bitcoin -ETFs im Spotmarkt in den nächsten zwei bis drei Jahren darstellen. Er wies jedoch darauf hin, dass ein Großteil des impliziten Nettozuflusses auf eine anhaltende Umschichtung von bestehenden Instrumenten und Handelsplätzen hin zu ETFs zurückzuführen sein könnte. Trotzdem bleibt JPMorgan hinsichtlich der Wachstumsaussichten von Bitcoin -ETFs optimistisch, wenn auch mit vorsichtigem Blick.

