In einem Forschungsbericht mit dem Titel „Trends, Zusammensetzung, durchschnittliche Erstellungskosten, Stromverbrauch und Quellen“ stellt die Investmentfirma CoinShares fest, dass Bitcoin -Mining mehr Strom verbraucht als ganz Neuseeland.
Die Berechnungen von CoinShares zeigen, dass der Stromverbrauch für Bitcoin Mining seit ihrem letzten Forschungsprojekt im November 2018 erheblich gestiegen ist.
Bericht zufolge verbrauchen Hash-Operationen derzeit mehr als 4,3 Gigawatt Strom pro Sekunde, was einem Anstieg von rund 0,4 Gigawatt innerhalb weniger Monate entspricht.
Die Bevölkerung Neuseelands beträgt derzeit fast fünf Millionen Menschen, und sie verbrauchen nur etwa fünfundneunzig Prozent (95 %) des Stroms, der weltweit für Bitcoin Mining verwendet wird.
Dieser enorme Stromverbrauch lässt sich natürlich durch den in den letzten Monaten gestiegenen Bitcoin -Kurs rechtfertigen. CoinShares prognostiziert, dass sich dieser Trend fortsetzen wird, solange der Bitcoin Kurs weiter steigt.
Dem Bericht zufolge ist China weiterhin führend im Bereich der Hash-Mining-Anlagen, wobei Sichuan der größte Produzent von BTC-Token ist. Die hohe Dichte an Mining-Anlagen in der Region ist auf die zahlreichen Wasserkraftwerke zurückzuführen, wodurch der Strom dort günstiger ist.
Die neuesten Schätzungen von CoinShares zeigen, dass die Bitcoin -Mining-Branche jährliche Erträge von über fünf Milliarden US-Dollar (5,2 Milliarden USD) erwirtschaftet. Bitcoin Ausrüstung und Strom im Wert von rund fünftausend US-Dollar (5.000 USD) benötigt werden , während der Wert der Kryptowährung aktuell bei etwa achttausend US-Dollar (8.000 USD) liegt.
Bei solchen Renditen dürfte die Mining-Branche weiter wachsen, solange der Preis der Kryptowährung über den Kosten für das Mining eines BTC bleibt.
Bitcoin Preis bewegte sich 2019 zu schnell