Zusammenfassung (TL;DR)
- Bitcoin ist in den letzten Wochen um fast 50 Prozent von seinem Allzeithoch gefallen.
- Bitcoin Hashrate sank inmitten des chinesischen Mining-Verbots ebenfalls auf ein historisches Tief.
- In der ersten Juliwoche stieg die Rentabilität des Bitcoin -Minings um 31 Prozent.
Im Juni verbot China Krypto-Mining, was zu einer Massenflucht von Minern aus dem Land führte. Während große Mining-Zentren stillgelegt wurden, trug die Schließung chinesischer Mining-Zentren maßgeblich zum Rückgang der Bitcoin Hashrate bei.
Trotz dieser schwierigen Bedingungen und des Kursverfalls von Bitcoinauf fast die Hälfte seines Allzeithochs verzeichnete die Kryptowährung in der ersten Juliwoche einen massiven Anstieg der Mining-Rentabilität. Die Gewinne aus Bitcoin -Mining stiegen um rund 31 Prozent.
Der Anstieg Bitcoin -Hashrate könnte die Situation für Miner grundlegend verändern.
Die Performance von Bitcoin seit Mitte Mai war enttäuschend. Während die Rentabilität des Minings um fast 41 Prozent sank, ging auch die Bitcoin Hashrate zurück, als der BTC/USD-Kurs bei rund 50.000 US-Dollar lag.
Nach dem starken Anstieg in der ersten Juliwoche liegt die Rentabilität Bitcoin -Minings wieder auf dem Niveau von Mitte Mai, und wir könnten bald eine deutliche Erholung erleben. Das sind hervorragende Nachrichten, insbesondere angesichts des Mining-Verbots in China.

Vergleich mit Anfang 2021
Vergleicht man die Bitcoin Hashrate heute mit der von Anfang 2021, so zeigt sich ein Rückgang von rund 54 Prozent. Von Mitte Mai bis Juli sank die Bitcoin Hashrate nahezu kontinuierlich. In den letzten vier Tagen hat sie sich jedoch stetig erholt und ist um 8 Prozent gestiegen.
Auch die Blockzeit hat sich deutlich verringert. Das Netzwerk strebt eine Blockzeit von etwa 10 Minuten an, während der Höchstwert vor einiger Zeit bei rund 17 Minuten lag. Seitdem ist die Blockzeit um über 27 Prozent gesunken.

