Agustín Carstens ist ein entschiedener Bitcoin Kritiker und gleichzeitig Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Er hat seine Meinung zu den negativen Auswirkungen von Kryptowährungen auf die globalen Finanzen offen geäußert und kürzlich seine Ansichten zu den Plänen der Zentralbanken zur Einführung eigener digitaler Währungen geteilt.
Er erklärte, dass die digitalen Währungen der Zentralbanken den Fortschritt und die Stabilität des globalen Finanzsystems beeinträchtigen könnten. Weiterhin führte er aus, dass die digitalen Währungen der Zentralbanken einen immens negativen Einfluss auf die Marktliquidität haben würden.
In diesem Zusammenhang unterstützt die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds die Entscheidung der Zentralbanken, eigene digitale Währungen herauszugeben. Sie hat dies ausführlich erläutert und ist der Ansicht, dass digitale Zentralbankwährungen deutlich sicherer seien als Währungen mit einem dezentralen Netzwerk wie Bitcoin usw.
Agustín Carstens macht sich unbegründete Sorgen, da offenbar nur wenige Banken den Plan einer digitalen Währung tatsächlich umsetzen werden. Obwohl die Schweiz Kryptowährungen offen gegenübersteht und sogar das bekannte Crypto Valley beherbergt, haben bedeutende Banken wie die SNB erklärt, digitale Währungen seien gar nicht notwendig.
Angesichts der aktuellen Trends kann man aber getrost davon ausgehen, dass Banken bald mit der Einführung eigener Währungen beginnen werden, da das Konzept des Papiergeldes zunehmend überholt ist.
Agustin gegen zentralisierte Kryptowährungen